Vorlage Budget / Finanzplan (Österreich)
Eine kostenlose Budget-Vorlage mit Budget-gegen-Ist-Spalten und automatischen Summen für österreichische Unternehmen.
- Rechnungslegungsstandard
- UGB
- Geschäftsjahr
- Kalenderjahr (Standard); abweichendes Wirtschaftsjahr möglich
- Währung
- EUR (€)
- Einreichung bei
- Firmenbuch
| Budget | Ist | |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 850.000 € | 850.000 € |
| Sonstige Erträge | 20.000 € | 20.000 € |
| Summe Erträge | 870.000 € | 870.000 € |
| Personalaufwand (Löhne und Gehälter) | 300.000 € | 300.000 € |
| Miete und Raumkosten | 60.000 € | 60.000 € |
| Marketing und Werbung | 40.000 € | 40.000 € |
| Sonstige Aufwendungen | 120.000 € | 120.000 € |
| Ergebnis (Überschuss / Fehlbetrag) | 350.000 € | 350.000 € |
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Anleitung zum Ausfüllen eines Budgets / Finanzplans
Ein Budget oder Finanzplan stellt geplante Erträge und Aufwendungen den tatsächlichen Ist-Werten gegenüber und macht Abweichungen im Jahresverlauf sichtbar. Für österreichische Unternehmen ist ein solider Finanzplan besonders bei Bankgesprächen, Förderanträgen und der Unternehmensgründung von Bedeutung.
Anders als Bilanz, GuV und Geldflussrechnung ist das Budget kein gesetzlich vorgeschriebenes Dokument, sondern ein internes Steuerungsinstrument, das jedoch stark von der UGB-Terminologie der übrigen Finanzberichte profitiert, um konsistent mit der Buchhaltung zu bleiben.
Was ist ein Budget / Finanzplan?
Ein Budget ist eine im Voraus erstellte Planung von Erträgen und Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum, meist das kommende Geschäftsjahr. Der Finanzplan vergleicht diese Planwerte laufend mit den tatsächlichen Ist-Werten, um frühzeitig auf Abweichungen reagieren zu können.
Was gehört hinein
- Umsatzerlöse: die geplanten bzw. tatsächlichen Erlöse aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.
- Sonstige Erträge: zusätzliche Ertragsquellen außerhalb des Kerngeschäfts, z. B. Förderungen oder Anlagenverkäufe.
- Summe Erträge: die Zwischensumme aus Umsatzerlösen und sonstigen Erträgen.
- Personalaufwand (Löhne und Gehälter): geplante bzw. tatsächliche Personalkosten inklusive Lohnnebenkosten.
- Miete und Raumkosten: Kosten für Geschäftsräume, Betriebskosten und ähnliche Fixkosten.
- Marketing und Werbung: geplante Ausgaben für Kundengewinnung und Markenaufbau.
- Sonstige Aufwendungen: übrige geplante oder tatsächliche Kosten, die keiner der genannten Kategorien zugeordnet sind.
- Ergebnis (Überschuss / Fehlbetrag): das Endergebnis aus Erträgen abzüglich aller geplanten bzw. tatsächlichen Aufwendungen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Erfassen Sie die geplanten Erträge: Tragen Sie erwartete Umsatzerlöse und sonstige Erträge realistisch, basierend auf Vorjahreswerten oder einer Absatzplanung, in die Budget-Spalte ein.
- Erfassen Sie die geplanten Aufwendungen: Planen Sie Personal-, Miet-, Marketing- und sonstige Kosten so genau wie möglich, orientiert an bestehenden Verträgen und Erfahrungswerten.
- Ermitteln Sie das geplante Ergebnis: Die Vorlage berechnet automatisch den geplanten Überschuss oder Fehlbetrag.
- Tragen Sie die Ist-Werte laufend ein: Aktualisieren Sie die Ist-Spalte monatlich oder quartalsweise anhand der tatsächlichen Buchhaltungszahlen.
- Vergleichen Sie Budget und Ist: Prüfen Sie Zeile für Zeile, wo größere Abweichungen auftreten.
- Leiten Sie Maßnahmen ab: Passen Sie bei deutlichen Abweichungen Preise, Kosten oder die Liquiditätsplanung an, statt nur zu dokumentieren.
Besonderheiten in Österreich
Ein Budget bzw. Finanzplan unterliegt in Österreich keiner gesetzlichen Formvorschrift, wird aber häufig von Banken bei der Kreditvergabe und von Förderstellen (z. B. bei der Beantragung von Wirtschaftsförderungen) verlangt. Für Neugründungen ist ein plausibler Finanzplan oft Teil des Businessplans.
Um die Zahlen konsistent mit dem späteren Jahresabschluss zu halten, orientiert sich diese Vorlage an denselben UGB-Begriffen wie GuV und Bilanz, sodass Ist-Werte direkt aus der laufenden Buchhaltung übernommen werden können.
