Wörterzähler
Datei hierher ziehen oder durchsuchen (.txt, .docx, .pdf)
Keyword-Häufigkeit
Noch kein Text eingegeben.
Social-Media-Zeichenlimits
Akademische Wortvorgaben
Kostenloser Wörterzähler für Österreich
Ob Sie an einer Seminararbeit für die Universität Wien schreiben, einen Aufsatz für die Matura vorbereiten oder einen Artikel für eine österreichische Publikation verfassen – die genaue Wortanzahl ist entscheidend. Dieser kostenlose Wörterzähler liefert Ihnen in Echtzeit die Anzahl der Wörter, Zeichen, Sätze und Absätze – ohne Anmeldung, ohne gespeicherte Daten.
Das Tool geht weit über einfaches Zählen hinaus: Es berechnet Ihre Lesezeit auf Basis einer durchschnittlichen deutschen Lesegeschwindigkeit von 179 Wörtern pro Minute, analysiert die Häufigkeit Ihrer Schlüsselwörter und zeigt Ihnen den Flesch-Lesbarkeitsindex Ihres Textes.
So verwenden Sie den Wörterzähler
- Text einfügen oder eingeben: Tippen Sie direkt ins Textfeld oder fügen Sie Ihren Text per Strg+V ein. Die Statistiken aktualisieren sich sofort.
- Statistiken prüfen: Das Panel zeigt Wörter, Zeichen, Sätze, Absätze, einzigartige Wörter, durchschnittliche Wortlänge, Lesezeit und Sprechzeit.
- Keyword-Dichte kontrollieren: Die Tabelle zeigt die häufigsten Schlüsselwörter. In akademischen Texten sollte kein einzelnes Wort mehr als 3–4 % ausmachen.
- Akademisches Ziel setzen: Wählen Sie eine Vorgabe aus dem Dropdown-Menü, um Ihren Fortschritt zum Zielwert zu verfolgen.
- Datei hochladen: Ziehen Sie eine .txt-, .docx- oder .pdf-Datei in das Upload-Feld, um den Text automatisch zu extrahieren.
Warum Wortanzahl in Österreich wichtig ist
An österreichischen Universitäten und Hochschulen sind Wortlimits verbindlich. Seminararbeiten überschreiten selten 3.000 Wörter; Bachelorarbeiten liegen typischerweise bei 8.000–12.000 Wörtern. Die Matura-Aufsätze sind auf 600 Wörter begrenzt – sowohl Unter- als auch Überschreitung wird bewertet.
Auch im österreichischen Journalismus spielt die Wortanzahl eine zentrale Rolle. Kurznachrichten im Standard oder der Presse umfassen 300–500 Wörter, Analysen und Kommentare 800–1.200 Wörter. Online-Redaktionen orientieren sich zunehmend an SEO-Richtwerten: Texte ab 1.000 Wörtern performen in der Suche tendenziell besser.
Lesezeit: Berechnung und Bedeutung
Die Lesezeit wird auf Basis einer durchschnittlichen deutschen Lesegeschwindigkeit von 179 Wörtern pro Minute berechnet. Dieser Wert liegt unter dem englischen Durchschnitt, da deutsche Wörter im Schnitt länger sind – Komposita wie „Bundesverfassungsgericht" oder „Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung" beanspruchen mehr Lesezeit pro Wort.
Die Sprechzeit basiert auf 130 Wörtern pro Minute – dem internationalen Standard für klare, verständliche Präsentationssprache. Für eine fünfminütige Rede benötigen Sie etwa 650 Wörter; für einen zehnminütigen Vortrag rund 1.300 Wörter.
Social-Media-Zeichenlimits für österreichische Nutzer
- X (Twitter): 280 Zeichen. Prägnanz ist entscheidend – formulieren Sie Ihre Kernaussage in einem Satz.
- Instagram-Caption: 2.200 Zeichen, aber nur die ersten 125 werden ohne „mehr" angezeigt.
- LinkedIn-Beitrag: 3.000 Zeichen. Im österreichischen B2B-Bereich performen Beiträge von 1.000–1.500 Zeichen am besten.
- Facebook: Bis zu 63.206 Zeichen, aber kurze Beiträge erzielen deutlich mehr Reichweite.
- TikTok-Bio: 80 Zeichen – jedes Zeichen zählt.
Akademische Wortlimits in Österreich
- Matura-Aufsatz: ca. 600 Wörter (je nach Aufgabenstellung)
- Proseminararbeit: 2.000–3.000 Wörter
- Seminararbeit: 3.000–5.000 Wörter
- Bachelorarbeit: 8.000–12.000 Wörter
- Masterarbeit: 15.000–25.000 Wörter
- Dissertation: 60.000–100.000 Wörter
Beachten Sie: An österreichischen Hochschulen zählen Fußnoten je nach Institut zum Wortlimit dazu oder nicht. Prüfen Sie immer die genauen Vorgaben Ihres Betreuers.
Schreibtipps für österreichische Texte
- Verwenden Sie österreichisches Deutsch: „Jänner" statt „Januar", „Erdapfel" statt „Kartoffel" in informellen Texten. In akademischen Texten gilt die Standardsprache.
- Vermeiden Sie Füllwörter: „eigentlich", „natürlich", „quasi" schwächen Ihre Argumentation und erhöhen die Wortanzahl ohne Mehrwert.
- Schreiben Sie aktiv: Aktivkonstruktionen sind prägnanter als Passivformen und verbessern die Lesbarkeit messbar.
- Planen Sie mit dem Zähler: Schreiben Sie jeden Abschnitt mit einem Teil-Wortlimit, um das Gesamtlimit nicht zu überschreiten.
Werden Fußnoten mitgezählt?
Der Zähler erfasst alles, was im Textfeld steht. Wenn Ihre Institution Fußnoten aus dem Wortlimit ausschließt, fügen Sie nur den Fließtext ohne Fußnoten ein.
Wie genau ist die Lesezeitberechnung?
Die Berechnung basiert auf 179 Wörtern pro Minute – dem Durchschnittswert für erwachsene Leser von deutschsprachigen Texten. Für wissenschaftliche Texte mit komplexem Vokabular ist die tatsächliche Lesezeit oft länger.
Was bedeutet der Flesch-Lesbarkeitsindex?
Der Flesch Reading Ease Index bewertet Texte auf einer Skala von 0 bis 100. Ein Wert von 60–70 gilt als gut verständlich. Akademische Texte liegen typischerweise bei 30–50. Der Klassenstufenwert zeigt, für welches Bildungsniveau der Text geeignet ist.
Kann ich Word-Dokumente hochladen?
Ja. Ziehen Sie eine .docx- oder .pdf-Datei in das Upload-Feld. Der Text wird automatisch extrahiert und in das Textfeld geladen.
Werden meine Daten gespeichert?
Nein. Die gesamte Verarbeitung erfolgt lokal in Ihrem Browser. Kein Text wird an einen Server übertragen oder gespeichert.
Wie viele Wörter hat eine Seite?
Eine DIN-A4-Seite mit Standardschrift (Times New Roman, 12 pt, 1,5-facher Zeilenabstand) enthält etwa 300–350 Wörter. Mit einfachem Zeilenabstand sind es ca. 500 Wörter pro Seite.
