IBAN-Rechner, Bankleitzahl (BLZ) und BIC

Finden Sie den BIC, die Bankleitzahl (BLZ) und prüfen Sie eine IBAN.

Ein BIC, eine Bankleitzahl oder eine IBAN können Sie gefahrlos weitergeben, um eine Überweisung zu erhalten. Geben Sie niemals Ihre Zugangsdaten oder Kartendaten weiter.

Wie es funktioniert

In Österreich und im gesamten SEPA-Raum werden Zahlungen über die SEPA-Überweisung und die SEPA-Lastschrift abgewickelt. Maßgeblich für die Zuordnung eines Kontos ist die IBAN (International Bank Account Number), die ein Konto eindeutig identifiziert und sowohl die Bank als auch die Kontonummer enthält.

Die Bankleitzahl (BLZ) ist in Österreich fünfstellig und steckt direkt in der IBAN: Sie bildet die Stellen unmittelbar nach den Prüfziffern. Damit ist die Bank bereits aus der IBAN ablesbar – eine separate Angabe der BLZ ist bei einer korrekten IBAN nicht mehr nötig.

Der BIC (Bank Identifier Code, auch SWIFT-Code) identifiziert das Kreditinstitut international. Innerhalb des SEPA-Raums ist er für Standardüberweisungen meist nicht mehr erforderlich, weil die Bank aus der IBAN hervorgeht. Für Zahlungen außerhalb des SEPA-Raums bleibt der BIC weiterhin wichtig.

So finden Sie IBAN, BIC und BLZ

Sie finden Ihre Bankdaten an mehreren Stellen:

  • Online-Banking oder Banking-App: IBAN und BIC sind in der Kontoübersicht oder in den Kontodetails hinterlegt.
  • Kontoauszug: IBAN und BIC stehen üblicherweise im Kopfbereich des Auszugs.
  • Bankomatkarte (Debitkarte): Auf vielen Karten ist die IBAN aufgedruckt.

Die fünfstellige BLZ lesen Sie ganz einfach aus Ihrer IBAN ab: Es sind die fünf Ziffern direkt nach „AT“ und den zwei Prüfziffern.

Format und Struktur der österreichischen IBAN

Eine österreichische IBAN besteht aus genau 20 Zeichen und ist wie folgt aufgebaut:

  • AT – das Länderkennzeichen für Österreich
  • 2 Prüfziffern – zur Validierung der gesamten IBAN
  • 5-stellige Bankleitzahl (BLZ) – identifiziert das Kreditinstitut
  • 11-stellige Kontonummer – identifiziert das konkrete Konto

Beispiel: AT61 1904 3002 3457 3201. Die Gültigkeit wird nach dem Verfahren ISO 13616 mittels einer Mod-97-Prüfung berechnet. Die verbindliche Liste der österreichischen Bankleitzahlen wird von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) im Bankleitzahlenverzeichnis veröffentlicht.

Internationale Zahlungen: BIC/SWIFT und IBAN

Für grenzüberschreitende Zahlungen kombinieren Sie in der Regel den BIC/SWIFT-Code mit der IBAN. Der BIC benennt das Kreditinstitut und gegebenenfalls die Filiale, während die IBAN das Konto eindeutig bestimmt.

Wichtig zu wissen: Die Bankleitzahl steckt bereits in der IBAN. Für SEPA-Zahlungen innerhalb der EU genügt daher meist die IBAN allein. Bei Zahlungen außerhalb des SEPA-Raums sollten Sie hingegen IBAN und BIC zusammen angeben.

Lokale Hinweise und Sicherheit

IBAN, BIC und BLZ sind öffentliche Daten. Sie dürfen diese gefahrlos weitergeben, damit Sie eine Zahlung empfangen können – etwa auf einer Rechnung oder bei der Angabe Ihrer Zahlungsdaten.

Geben Sie jedoch niemals Ihre Zugangsdaten zum Online-Banking, Ihre TAN oder sonstige Codes sowie Ihre Kartendaten (Kartennummer, Ablaufdatum, Prüfziffer, PIN) weiter. Diese Informationen erlauben es Dritten, Geld von Ihrem Konto abzubuchen. Seriöse Banken fragen solche Daten weder telefonisch noch per E-Mail ab.

Häufige Fragen

Was ist die Bankleitzahl in Österreich?+
Die Bankleitzahl (BLZ) ist in Österreich eine fünfstellige Kennung, die ein Kreditinstitut eindeutig identifiziert. Sie ist in der IBAN enthalten und bildet dort die fünf Ziffern direkt nach dem Länderkennzeichen „AT“ und den beiden Prüfziffern. Das Bankleitzahlenverzeichnis wird von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) geführt.
Wie finde ich den BIC meiner Bank?+
Den BIC (SWIFT-Code) Ihrer Bank finden Sie im Online-Banking, in der Banking-App oder auf Ihrem Kontoauszug. Alternativ können Sie ihn aus Ihrer IBAN ableiten: Die in der IBAN enthaltene Bankleitzahl ordnet das Konto einer bestimmten Bank und damit einem bestimmten BIC zu.
Ist die IBAN sicher weiterzugeben?+
Ja. IBAN, BIC und BLZ sind öffentliche Angaben und können bedenkenlos weitergegeben werden, damit Sie eine Zahlung empfangen. Geben Sie jedoch niemals Ihre Online-Banking-Zugangsdaten, TANs oder Kartendaten weiter – diese sind vertraulich und ermöglichen Abbuchungen von Ihrem Konto.
Wie prüfe ich eine österreichische IBAN?+
Eine österreichische IBAN besteht aus 20 Zeichen (AT + 2 Prüfziffern + 5-stellige BLZ + 11-stellige Kontonummer). Ihre Gültigkeit wird nach ISO 13616 mit einer Mod-97-Prüfung berechnet. Geben Sie die IBAN einfach in den IBAN-Rechner ein, um Format und Prüfziffer zu kontrollieren.
Brauche ich für SEPA noch den BIC?+
Für SEPA-Zahlungen innerhalb der EU genügt in der Regel die IBAN allein, da die Bank bereits aus der IBAN hervorgeht. Der BIC wird vor allem für Zahlungen außerhalb des SEPA-Raums benötigt. Im Zweifel geben Sie IBAN und BIC gemeinsam an.