ETF-Sparplan-Rechner & Fondsrechner (Österreich)

J.
%

Endkapital

€ 104.793

Erwartete Rendite: 7%
Eingezahlt
€ 48.000
Erwarteter Ertrag
€ 56.793
Endkapital
€ 104.793

Entwicklung über die Zeit

120
EingezahltErwarteter Ertrag

Nur Schätzung. Renditen sind nicht garantiert; vergangene Wertentwicklung ist kein Indikator für die Zukunft.

Wie funktioniert der ETF-Sparplan-Rechner?

Mit diesem kostenlosen Fonds- und ETF-Sparplan-Rechner für Österreich berechnen Sie, wie Ihr Vermögen mit einem ETF, Indexfonds oder Investmentfonds wächst. Geben Sie eine monatliche Sparrate, eine Einmalanlage oder beides ein, wählen Sie eine erwartete Rendite und eine Laufzeit – der Rechner verzinst Ihr Kapital monatlich (Zinseszins). Er zeigt das Ergebnis nach Kosten (TER) und nach österreichischer KESt und kann inflationsbereinigt rechnen.

Die Modi im Überblick

  • Sparplan: monatliche Sparrate eingeben – der Rechner zahlt jeden Monat ein und verzinst das Guthaben.
  • Einmalanlage: eine einmalige Investition wachsen lassen.
  • Dynamik-Sparplan: die Sparrate jährlich um einen festen Prozentsatz erhöhen.
  • Entnahmeplan: aus einem Vermögen eine feste monatliche Entnahme tätigen und sehen, wie lange das Kapital reicht.
  • Sparziel: ein Ziel eingeben und die nötige Sparrate, Einmalanlage, Dauer oder Rendite berechnen.

Schalten Sie inflationsbereinigt, Kostenwirkung (TER), nach Steuern und die Szenarien (konservativ/erwartet/offensiv) hinzu.

Welche Rendite ist realistisch?

Der breite Aktienmarkt (z. B. MSCI World) hat langfristig im Schnitt rund 6–8 % pro Jahr erzielt. Ein global gestreuter Aktien-ETF wird häufig mit 6–7 % nach Kosten angesetzt. Vergangene Wertentwicklung ist keine Garantie – nutzen Sie die Szenario-Bandbreite. Standardwert: 7 %.

Besteuerung von Fonds in Österreich

In Österreich gilt die Kapitalertragsteuer (KESt) von 27,5 % auf Kursgewinne und Ausschüttungen aus Wertpapieren. Anders als in Deutschland gibt es keine Teilfreistellung. Bei thesaurierenden Fonds fallen jährlich ausschüttungsgleiche Erträge an, die laufend der KESt unterliegen – die österreichische Meldefonds-Regelung sorgt für die korrekte Besteuerung. Quelle: Bundesministerium für Finanzen (BMF) / oesterreich.gv.at. Aktivieren Sie „Rendite nach Steuern", um den Nettobetrag zu sehen.

Wie Kosten die Rendite schmälern

Die Gesamtkostenquote (TER) wird jährlich vom Fondsvermögen abgezogen und wirkt über den Zinseszins gegen Sie. Statt 0,2 % (ETF) zahlen aktive Fonds oft mehr als 1,5 % – über 30 Jahre kann das einen fünf- bis sechsstelligen Betrag kosten. Aktivieren Sie die Kostenwirkung für die Nettorendite.

ETF-Sparplan und Depot in Österreich

Ein ETF-Sparplan im Wertpapierdepot ist der gängigste Weg zum Vermögensaufbau – schon ab kleinen Beträgen. Achten Sie bei der Fondsauswahl auf den Meldefonds-Status (vereinfacht die KESt-Abwicklung). Da es keine Teilfreistellung wie in Deutschland gibt, ist die 27,5 % KESt voll einzurechnen – der Rechner tut dies automatisch im Modus „nach Steuern".

Wie viel ETF-Sparplan bei 7 % in 30 Jahren?
Bei 200 € monatlich und 7 % Rendite ergeben sich nach 30 Jahren rund 244.000 € brutto – etwa 72.000 € eingezahlt und ca. 172.000 € Ertrag. Nach Abzug der 27,5 % KESt auf den Gewinn bleibt entsprechend weniger; aktivieren Sie „Rendite nach Steuern", um den Nettobetrag zu sehen.
Wie werden ETFs und Fonds in Österreich besteuert?
Es gilt die Kapitalertragsteuer (KESt) von 27,5 % auf Kursgewinne und Ausschüttungen. Eine Teilfreistellung wie in Deutschland gibt es nicht. Bei thesaurierenden Fonds werden ausschüttungsgleiche Erträge jährlich besteuert.
Was sind ausschüttungsgleiche Erträge?
Bei thesaurierenden (wiederveranlagenden) Fonds werden die nicht ausgeschütteten Erträge jährlich so behandelt, als wären sie ausgeschüttet, und unterliegen der KESt. Meldefonds wickeln dies automatisch über die depotführende Bank ab.
Wie funktioniert der Zinseszins beim Sparplan?
Erträge werden wieder veranlagt und erwirtschaften selbst wieder Erträge. Der Rechner verzinst monatlich; je länger die Laufzeit, desto größer der Zinseszinseffekt – bei langen Laufzeiten stammt der größte Teil des Endkapitals aus den Erträgen.
Einmalanlage oder Sparplan – was ist besser?
Historisch war eine sofortige Einmalanlage im Schnitt etwas renditestärker, der Sparplan glättet jedoch den Einstiegszeitpunkt und senkt das Risiko, zum Höchststand zu kaufen. Aktivieren Sie „Sparplan vs. Einmalanlage" für einen direkten Vergleich.
Wie viel muss ich für ein Sparziel monatlich anlegen?
Nutzen Sie den Modus „Sparziel", geben Sie den Zielbetrag ein und lassen Sie die nötige monatliche Sparrate berechnen. Der Rechner rechnet bei der gewählten Rendite rückwärts.