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Vorlage Erfolgsrechnung

Eine kostenlose, automatisch berechnende Vorlage für die Erfolgsrechnung liechtensteinischer Unternehmen, abgestimmt auf die PGR-Terminologie.

Rechnungslegungsstandard
PGR (Rechnungslegung)
Geschäftsjahr
Geschäftsjahr (meist Kalenderjahr, Jan.–Dez.)
Währung
CHF (CHF)
Einreichung bei
Handelsregister (Amt für Justiz)
Erfolgsrechnung
20262025
Nettoerlöse aus Lieferungen und LeistungenCHF 850'000CHF 850'000
Aufwand für Material und LeistungenCHF 510'000CHF 510'000
BruttoergebnisCHF 340'000CHF 340'000
PersonalaufwandCHF 180'000CHF 180'000
Übriger betrieblicher AufwandCHF 45'000CHF 45'000
AbschreibungenCHF 30'000CHF 30'000
BetriebsergebnisCHF 85'000CHF 85'000
Finanzaufwand (Zinsen)CHF 12'000CHF 12'000
Ergebnis vor SteuernCHF 73'000CHF 73'000
ErtragssteuerCHF 15'000CHF 15'000
JahresgewinnCHF 58'000CHF 58'000

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So füllen Sie eine Erfolgsrechnung-Vorlage aus

Die Erfolgsrechnung zeigt, wie viel ein Unternehmen über eine Periode verdient und ausgegeben hat, und endet im Jahresgewinn oder -verlust. Sie ist das meistgefragte Rechenwerk bei der Beantragung von Krediten, der Berichterstattung an Anteilseigner oder einfach, um zu verstehen, ob das Geschäft profitabel war.

Liechtensteinische Gesellschaften, die ihren Abschluss nach PGR erstellen, verwenden Begriffe wie Nettoerlöse und betrieblicher Aufwand statt übersetzter US-Begriffe, und diese Vorlage folgt dieser Konvention durchgängig.

Was ist eine Erfolgsrechnung?

Die Erfolgsrechnung ist ein Rechenwerk, das die Nettoerlöse einer Gesellschaft, die zur Erzielung dieser Erlöse angefallenen Kosten und den daraus resultierenden Gewinn oder Verlust für eine definierte Rechnungsperiode, meist ein Geschäftsjahr, ausweist. Sie steht neben der Bilanz und der Geldflussrechnung als eines der zentralen Rechenwerke eines liechtensteinischen Jahresabschlusses.

Was gehört hinein

  • Nettoerlöse aus Lieferungen und Leistungen — Ertrag aus der ordentlichen Geschäftstätigkeit während der Periode.
  • Aufwand für Material und Leistungen — direkte Kosten der verkauften Waren oder Dienstleistungen, abgezogen von den Nettoerlösen.
  • Bruttoergebnis — Nettoerlöse abzüglich Materialaufwand, zeigt die Handelsmarge vor den übrigen Kosten.
  • Personalaufwand — Löhne, Sozialleistungen und weitere Personalkosten.
  • Übriger betrieblicher Aufwand — zusätzliche Betriebskosten, die nicht dem Personalaufwand zugeordnet sind.
  • Abschreibungen — die planmässige Wertminderung von Anlagevermögen über die Nutzungsdauer.
  • Betriebsergebnis — Bruttoergebnis abzüglich Personalaufwand, übrigem betrieblichem Aufwand und Abschreibungen.
  • Finanzaufwand (Zinsen) — Fremdkapitalkosten wie Darlehenszinsen, abgezogen vom Betriebsergebnis.
  • Ergebnis vor Steuern — Betriebsergebnis abzüglich Finanzaufwand, die Grundlage für die Ertragssteuer.
  • Ertragssteuer — die für die Periode geschuldete Steuer.
  • Jahresgewinn — das Endtotal nach Steuern, das in den Gewinnvortrag der Bilanz übergeht.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Sammeln Sie Ihre Verkaufsunterlagen für die Periode und tragen Sie die gesamten Nettoerlöse ein.
  2. Listen Sie die direkten Kosten der verkauften Waren oder Leistungen als Materialaufwand auf und prüfen Sie, ob das Bruttoergebnis zu Ihrer Marge passt.
  3. Erfassen Sie Personalaufwand wie Löhne, Sozialversicherungsbeiträge und weitere Personalkosten.
  4. Erfassen Sie übrigen betrieblichen Aufwand wie Miete, Versicherung und Verwaltung, der nicht dem Personalaufwand zuzuordnen ist.
  5. Tragen Sie Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Anlagen ein und prüfen Sie das Betriebsergebnis.
  6. Fügen Sie Finanzaufwand wie Zinsen auf Darlehen hinzu, um zum Ergebnis vor Steuern zu gelangen.
  7. Erfassen Sie die für die Periode geschuldete Ertragssteuer, geschätzt zum anwendbaren Satz, falls die Veranlagung noch nicht vorliegt.
  8. Prüfen Sie den Jahresgewinn und vergleichen Sie ihn mit der Vorjahresspalte, bevor Sie ihn in den Gewinnvortrag der Bilanz übertragen.

Liechtenstein-spezifische Regeln

Die Erfolgsrechnung wird nach PGR erstellt, das EWR-/EU-richtlinienkonform ausgestaltet ist; bestimmte sowie an einem geregelten Markt kotierte Gesellschaften erstellen sie stattdessen nach IFRS. Für kleine Gesellschaften gelten grössenabhängige Erleichterungen bei den Anhangangaben zur Erfolgsrechnung.

Die Erfolgsrechnung fliesst in den vollständigen Jahresabschluss ein, der nach Genehmigung durch die Generalversammlung beim Handelsregister (Amt für Justiz) elektronisch eingereicht wird, in der Regel innert rund sechs Monaten nach Geschäftsjahresende.

Häufig gestellte Fragen