Vorlage Budget
Eine kostenlose Budget-Vorlage für Liechtenstein mit Budget-gegen-Ist-Spalten und automatischen Summen.
- Rechnungslegungsstandard
- PGR (Rechnungslegung)
- Geschäftsjahr
- Geschäftsjahr (meist Kalenderjahr, Jan.–Dez.)
- Währung
- CHF (CHF)
- Einreichung bei
- Handelsregister (Amt für Justiz)
| Budget | Ist | |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | CHF 850'000 | CHF 850'000 |
| Übriger Ertrag | CHF 20'000 | CHF 20'000 |
| Total Ertrag | CHF 870'000 | CHF 870'000 |
| Personalaufwand | CHF 300'000 | CHF 300'000 |
| Raumaufwand / Miete | CHF 60'000 | CHF 60'000 |
| Marketing | CHF 40'000 | CHF 40'000 |
| Übriger Betriebsaufwand | CHF 120'000 | CHF 120'000 |
| Ergebnis (Überschuss / Fehlbetrag) | CHF 350'000 | CHF 350'000 |
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So füllen Sie eine Budget-Vorlage aus
Ein Budget legt die erwarteten Erträge und Aufwände für eine kommende Periode fest und dient als Massstab, an dem die tatsächliche Geschäftsentwicklung gemessen wird. Anders als Erfolgsrechnung, Bilanz und Geldflussrechnung ist das Budget kein gesetzlich vorgeschriebenes Rechenwerk nach PGR, sondern ein Führungsinstrument, das liechtensteinische Unternehmen jeder Grösse intern nutzen.
Diese Vorlage stellt Budget- und Ist-Werte nebeneinander, sodass Abweichungen frühzeitig erkennbar sind und während des Jahres nachgesteuert werden kann.
Was ist ein Budget?
Ein Budget ist eine Planungsrechnung, die die für eine künftige Periode erwarteten Erträge und Aufwände darstellt. Es wird häufig einer Ist-Spalte gegenübergestellt, damit ein Unternehmen laufend beurteilen kann, ob es seine finanziellen Ziele erreicht, und rechtzeitig Massnahmen ergreifen kann, falls es davon abweicht.
Was gehört hinein
- Umsatzerlöse — der budgetierte bzw. tatsächliche Ertrag aus dem Kerngeschäft.
- Übriger Ertrag — zusätzlicher Ertrag, der nicht dem Kerngeschäft zuzuordnen ist, etwa Zinserträge oder Nebenerlöse.
- Total Ertrag — die Summe aus Umsatzerlösen und übrigem Ertrag.
- Personalaufwand — geplante bzw. tatsächliche Lohn- und Sozialkosten.
- Raumaufwand / Miete — Kosten für Geschäftsräumlichkeiten.
- Marketing — geplante bzw. tatsächliche Ausgaben für Werbung und Kundengewinnung.
- Übriger Betriebsaufwand — weitere Betriebskosten, die keiner der vorherigen Kategorien zugeordnet sind.
- Ergebnis (Überschuss / Fehlbetrag) — das Endtotal, das zeigt, ob die Periode budgetiert bzw. tatsächlich mit einem Überschuss oder einem Fehlbetrag abschliesst.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Tragen Sie in der Budget-Spalte die erwarteten Umsatzerlöse und den übrigen Ertrag für die kommende Periode ein.
- Erfassen Sie in der Budget-Spalte die geplanten Kosten für Personal, Räumlichkeiten, Marketing und den übrigen Betriebsaufwand.
- Prüfen Sie das budgetierte Ergebnis und passen Sie einzelne Positionen an, falls der geplante Überschuss oder Fehlbetrag nicht Ihren Zielen entspricht.
- Füllen Sie die Ist-Spalte im Verlauf der Periode mit den tatsächlichen Zahlen aus Ihrer Buchhaltung aus.
- Vergleichen Sie Budget und Ist je Position, um zu erkennen, wo die grössten Abweichungen entstehen.
- Analysieren Sie die Ursachen wesentlicher Abweichungen, etwa saisonale Effekte oder unerwartete Kosten.
- Nutzen Sie die Erkenntnisse, um das Budget der nächsten Periode realistischer zu gestalten.
Liechtenstein-spezifische Regeln
Ein Budget ist nach PGR nicht Teil der gesetzlich vorgeschriebenen Rechenwerke und wird nicht beim Handelsregister eingereicht. Es dient ausschliesslich der internen Planung und Steuerung, kann aber Banken oder Investoren als zusätzliche Grundlage für Finanzierungsentscheidungen vorgelegt werden.
Da kein gesetzlicher Formatzwang besteht, können liechtensteinische Unternehmen das Budget an ihre eigene Kostenstellenstruktur anpassen, sollten aber die im übrigen Jahresabschluss verwendete CHF-Formatierung und Terminologie beibehalten, um die Vergleichbarkeit mit Erfolgsrechnung und Bilanz zu erhalten.
