Vorlage Kapitalflussrechnung
Eine kostenlose Vorlage für die Kapitalflussrechnung mit Cashflows aus laufender Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit, abgestimmt auf DRS 21.
- Rechnungslegungsstandard
- HGB
- Geschäftsjahr
- Kalenderjahr (Standard); ein abweichendes Geschäftsjahr ist möglich
- Währung
- EUR (€)
- Einreichung bei
- Unternehmensregister (Bundesanzeiger)
| 2026 | 2025 | |
|---|---|---|
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 97.000 € | 97.000 € |
| Betriebsergebnis | 100.000 € | 100.000 € |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 30.000 € | 30.000 € |
| Veränderung des Nettoumlaufvermögens | 8.000 € | 8.000 € |
| Gezahlte Ertragsteuern | 25.000 € | 25.000 € |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | (50.000 €) | (50.000 €) |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | 50.000 € | 50.000 € |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 5.000 € | 5.000 € |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten | 20.000 € | 20.000 € |
| Gezahlte Gewinnausschüttungen (Dividenden) | 15.000 € | 15.000 € |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 52.000 € | 52.000 € |
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So füllen Sie eine Kapitalflussrechnung-Vorlage aus
Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich der Finanzmittelfonds eines Unternehmens durch laufende Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit während des Geschäftsjahres verändert hat. Sie ergänzt Bilanz und GuV um eine reine Zahlungsperspektive und macht sichtbar, ob ein ausgewiesener Gewinn auch tatsächlich zu Liquidität geführt hat.
Deutsche Unternehmen, die eine Kapitalflussrechnung erstellen, orientieren sich dabei an DRS 21, dem Deutschen Rechnungslegungs Standard für die Kapitalflussrechnung.
Was ist eine Kapitalflussrechnung?
Die Kapitalflussrechnung gliedert die Ein- und Auszahlungen eines Geschäftsjahres in drei Bereiche — laufende Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit — und zeigt in Summe die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds. Für kapitalmarktorientierte Mutterunternehmen ist sie fester Bestandteil des Konzernabschlusses; im Einzelabschluss vieler mittelständischer Unternehmen wird sie freiwillig oder auf Verlangen von Banken erstellt.
Was gehört hinein
- Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit — Betriebsergebnis, bereinigt um Abschreibungen, Veränderungen des Nettoumlaufvermögens und gezahlte Ertragsteuern.
- Betriebsergebnis — Ausgangspunkt der indirekten Methode.
- Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens — eine zahlungsunwirksame Position, die dem Betriebsergebnis wieder hinzugerechnet wird.
- Veränderung des Nettoumlaufvermögens — die Auswirkung von Bestands-, Forderungs- und Verbindlichkeitsveränderungen auf die Liquidität.
- Gezahlte Ertragsteuern — die tatsächlich im Zeitraum abgeflossenen Steuerzahlungen.
- Cashflow aus der Investitionstätigkeit — Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und ähnliche Positionen.
- Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit — Einzahlungen aus Kreditaufnahmen und gezahlte Gewinnausschüttungen (Dividenden).
- Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds — die Summe aus allen drei Bereichen, die die Nettoveränderung der liquiden Mittel zeigt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Beginnen Sie mit dem Betriebsergebnis aus der GuV als Ausgangspunkt der laufenden Geschäftstätigkeit.
- Rechnen Sie Abschreibungen als zahlungsunwirksame Aufwendungen wieder hinzu.
- Berücksichtigen Sie die Veränderung des Nettoumlaufvermögens, also Bestände, Forderungen und Verbindlichkeiten.
- Ziehen Sie die im Zeitraum tatsächlich gezahlten Ertragsteuern ab, um den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit zu erhalten.
- Erfassen Sie im Bereich Investitionstätigkeit die Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen oder Finanzanlagen.
- Erfassen Sie im Bereich Finanzierungstätigkeit Einzahlungen aus Kreditaufnahmen sowie gezahlte Gewinnausschüttungen.
- Summieren Sie alle drei Bereiche zur zahlungswirksamen Veränderung des Finanzmittelfonds.
- Gleichen Sie das Ergebnis mit der Veränderung des Kassenbestands und der Bankguthaben in der Bilanz ab.
Besonderheiten in Deutschland
DRS 21 schreibt kapitalmarktorientierten Mutterunternehmen die Aufstellung einer Kapitalflussrechnung im Konzernabschluss vor und gliedert sie ebenfalls in laufende Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit; im handelsrechtlichen Einzelabschluss ist sie für die meisten mittelständischen Kapitalgesellschaften nicht zwingend vorgeschrieben, wird aber häufig freiwillig erstellt oder von Kreditinstituten verlangt.
Die indirekte Methode, die vom Betriebsergebnis ausgeht und um zahlungsunwirksame Posten bereinigt, ist in der deutschen Praxis deutlich gebräuchlicher als die direkte Methode, die einzelne Zahlungsströme direkt erfasst.
