Vorlage Budgetplan / Soll-Ist-Vergleich
Eine kostenlose Budget-Vorlage mit Soll- und Ist-Spalten und automatischen Summen für den Soll-Ist-Vergleich.
- Rechnungslegungsstandard
- HGB
- Geschäftsjahr
- Kalenderjahr (Standard); ein abweichendes Geschäftsjahr ist möglich
- Währung
- EUR (€)
- Einreichung bei
- Unternehmensregister (Bundesanzeiger)
| Soll (Budget) | Ist | |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 850.000 € | 850.000 € |
| Sonstige betriebliche Erträge | 20.000 € | 20.000 € |
| Summe Erträge | 870.000 € | 870.000 € |
| Personalaufwand | 300.000 € | 300.000 € |
| Raumkosten (Miete) | 60.000 € | 60.000 € |
| Marketing und Werbung | 40.000 € | 40.000 € |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 120.000 € | 120.000 € |
| Ergebnis (Überschuss / Fehlbetrag) | 350.000 € | 350.000 € |
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So füllen Sie eine Budgetplan-Vorlage aus
Ein Budgetplan hilft, Umsatzerlöse und Kosten für die kommende Periode zu planen und anschließend mit den tatsächlich erzielten Werten zu vergleichen. Für deutsche Unternehmen ist dieser Soll-Ist-Vergleich ein zentrales Steuerungsinstrument, besonders wenn Banken oder Gesellschafter regelmäßige Planzahlen erwarten.
Anders als der handelsrechtliche Jahresabschluss ist der Budgetplan kein Pflichtdokument, sondern ein internes Steuerungsinstrument — die Vorlage übernimmt dennoch dieselbe HGB-nahe Terminologie, damit die Planzahlen direkt mit GuV und Bilanz vergleichbar bleiben.
Was ist ein Budgetplan / Soll-Ist-Vergleich?
Ein Budgetplan stellt geplante (Soll-) Werte für Erträge und Aufwendungen den tatsächlich erzielten (Ist-) Werten gegenüber. Die Differenz zwischen beiden Spalten zeigt, wo ein Unternehmen von seiner Planung abweicht, und liefert die Grundlage für Anpassungen im laufenden Geschäftsjahr.
Was gehört hinein
- Umsatzerlöse — die geplanten bzw. tatsächlichen Erlöse aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.
- Sonstige betriebliche Erträge — zusätzliche Erträge außerhalb der Kerntätigkeit.
- Summe Erträge — Zwischensumme aus Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Erträgen.
- Personalaufwand — Löhne, Gehälter und Sozialabgaben.
- Raumkosten (Miete) — Kosten für Geschäftsräume.
- Marketing und Werbung — Ausgaben für Kundengewinnung und Sichtbarkeit.
- Sonstige betriebliche Aufwendungen — weitere laufende Kosten, die keiner anderen Kategorie zugeordnet sind.
- Ergebnis (Überschuss / Fehlbetrag) — die Endsumme aus Erträgen abzüglich aller Aufwendungen, jeweils für Soll und Ist.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Tragen Sie in der Soll-Spalte die erwarteten Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge für die Periode ein.
- Planen Sie Personalaufwand, Raumkosten, Marketing und sonstige betriebliche Aufwendungen realistisch anhand vorhandener Verträge und Erfahrungswerte.
- Prüfen Sie das geplante Ergebnis (Soll) und passen Sie einzelne Positionen an, falls es unrealistisch hoch oder niedrig ausfällt.
- Tragen Sie im Laufe der Periode die tatsächlichen Werte in die Ist-Spalte ein, sobald sie vorliegen.
- Vergleichen Sie Position für Position, wo die Ist-Werte von den Soll-Werten abweichen.
- Analysieren Sie größere Abweichungen einzeln — etwa höhere Marketingkosten oder niedrigere Umsatzerlöse als geplant.
- Nutzen Sie die Abweichungen, um die Planung der nächsten Periode zu verfeinern.
Besonderheiten in Deutschland
Ein Budgetplan ist nach HGB kein Pflichtbestandteil des Jahresabschlusses und muss nicht offengelegt werden; Banken verlangen bei Finanzierungsgesprächen aber häufig eine Plan-GuV oder einen Soll-Ist-Vergleich als Ergänzung zum letzten Jahresabschluss.
Da die Positionen in dieser Vorlage bewusst an die HGB-Terminologie der GuV angelehnt sind, lassen sich Plan- und Ist-Werte direkt mit den Zahlen aus der offiziellen Gewinn- und Verlustrechnung abgleichen.
