Bankleitzahl (BLZ) und BIC finden
Finden Sie die Bankleitzahl (BLZ), den BIC und prüfen Sie eine IBAN.
Bankleitzahl, BIC und IBAN dürfen Sie bedenkenlos weitergeben, um eine Überweisung zu erhalten. Geben Sie niemals Ihre Zugangsdaten, TANs oder Kartendaten weiter.
Bankleitzahlen, BIC und IBAN deutscher Banken
Bank sort code (BLZ)Wie der deutsche Zahlungsverkehr funktioniert
Im deutschen und europäischen Zahlungsverkehr läuft heute praktisch alles über das SEPA-Verfahren. Bei einer SEPA-Überweisung schieben Sie Geld aktiv auf ein anderes Konto, bei einer SEPA-Lastschrift erlauben Sie einem Empfänger, einen Betrag von Ihrem Konto einzuziehen. In beiden Fällen wird das Zielkonto eindeutig über die IBAN angesprochen – sie ist der eigentliche Kontoidentifikator.
Die Bankleitzahl (BLZ) ist die historische Kennung der kontoführenden Bank in Deutschland. Sie ist nicht verschwunden, sondern wandert in die IBAN: Die acht Ziffern der BLZ stecken fest in jeder deutschen IBAN. Der BIC (Bank Identifier Code) übernimmt dieselbe Rolle wie die BLZ, nur international standardisiert. Für eine reine Inlandszahlung genügt heute die IBAN allein.
So finden Sie Ihre Bankleitzahl und Ihren BIC
Die schnellsten Quellen für BLZ und BIC haben Sie meist schon zur Hand:
- Bankkarte (Girocard): Auf vielen Karten ist die BLZ aufgedruckt; die vollständige IBAN und der BIC stehen oft auf der Rückseite oder im Kartenbegleitschreiben.
- Kontoauszug: Oben im Auszug nennt Ihre Bank IBAN und BIC, aus der IBAN lässt sich die achtstellige BLZ direkt ablesen.
- Online-Banking: Unter den Kontodetails finden Sie IBAN und BIC zum Kopieren – am verlässlichsten und immer aktuell.
Wenn Sie nur den Banknamen kennen, geben Sie ihn oben in die Suche ein. Das Tool liefert Ihnen die passende BLZ und den BIC aus den offiziellen Bundesbank-Daten.
Aufbau und Struktur der Bankleitzahl
Eine deutsche Bankleitzahl besteht aus genau 8 Ziffern. Sie verschlüsselt das Bankhaus und die regionale Zuordnung. Die maßgebliche Liste aller gültigen Bankleitzahlen führt die Deutsche Bundesbank in der sogenannten Bankleitzahlendatei, die vierteljährlich aktualisiert und veröffentlicht wird.
In der IBAN taucht die BLZ unverändert wieder auf. Eine deutsche IBAN ist 22 Zeichen lang und folgt dem Muster DE + 2 Prüfziffern + 8-stellige BLZ + 10-stellige Kontonummer. Die zwei Prüfziffern werden nach ISO 13616 über das Mod-97-Verfahren berechnet, sodass Tippfehler in der IBAN sofort auffallen. Wer also die BLZ kennt, kennt bereits die Stellen 5 bis 12 jeder IBAN dieser Bank.
BLZ, BIC und IBAN bei Auslandsüberweisungen
Innerhalb des SEPA-Raums reicht die IBAN aus, und die darin enthaltene BLZ identifiziert die Bank automatisch. Für Zahlungen außerhalb von SEPA – etwa in die USA oder die Schweiz mit Fremdwährung – verlangen Banken zusätzlich den BIC/SWIFT-Code. Der BIC ist die international gültige Entsprechung der Bankleitzahl: Während die 8-stellige BLZ nur in Deutschland eindeutig ist, adressiert der 8- bis 11-stellige BIC die Bank weltweit.
Praktisch heißt das: Für eine Überweisung aus dem Ausland geben Sie dem Absender Ihre IBAN und Ihren BIC. Die BLZ sitzt dabei bereits unsichtbar in der IBAN (Stellen 5–12) und muss separat gar nicht mehr genannt werden.
Sicherheit: Was Sie teilen dürfen – und was nicht
Bankleitzahl, BIC und IBAN sind öffentliche Angaben. Sie stehen auf Rechnungen, Briefköpfen und Spendenaufrufen. Sie dürfen sie bedenkenlos weitergeben, wenn Sie Geld empfangen möchten – allein mit diesen Daten kann niemand Ihr Konto leerräumen.
Vorsicht ist hingegen bei Zugangsdaten geboten: Geben Sie niemals Ihr Online-Banking-Passwort, Ihre PIN, eine TAN oder Kartendaten heraus. Kein seriöser Zahlungsdienstleister und keine Bank fragt diese Daten per E-Mail oder Telefon ab. Eine unautorisierte SEPA-Lastschrift können Sie zudem bis zu acht Wochen lang ohne Angabe von Gründen zurückbuchen lassen.
