Fondsrechner & Anlagerechner (Schweiz)

CHF
J.
%

Endkapital

CHF 131'287

Erwartete Rendite: 5.5%
Eingezahlt
CHF 72'000
Erwarteter Ertrag
CHF 59'287
Endkapital
CHF 131'287

Entwicklung über die Zeit

120
EingezahltErwarteter Ertrag

Nur Schätzung. Renditen sind nicht garantiert; vergangene Wertentwicklung ist kein Indikator für die Zukunft.

Wie funktioniert der Fondsrechner?

Mit diesem kostenlosen Fonds- und Anlagerechner für die Schweiz berechnen Sie, wie Ihr Vermögen mit einem ETF, Indexfonds oder Anlagefonds wächst. Geben Sie ein Anfangskapital, eine monatliche Sparrate oder beides ein, wählen Sie eine erwartete Rendite und eine Laufzeit – der Rechner verzinst monatlich (Zinseszins). Er zeigt das Ergebnis nach Kosten (TER) und unter Berücksichtigung der Schweizer Steuern und kann inflationsbereinigt rechnen. Beträge werden im Schweizer Format (1'000'000) dargestellt.

Die Modi im Überblick

  • Sparplan: monatliche Sparrate eingeben – der Rechner zahlt monatlich ein und verzinst das Guthaben.
  • Einmalanlage: ein Anfangskapital wachsen lassen.
  • Dynamik-Sparplan: die Sparrate jährlich erhöhen.
  • Entnahmeplan: aus einem Vermögen monatlich entnehmen und sehen, wie lange es reicht.
  • Sparziel: ein Ziel eingeben und die nötige Sparrate, Einmalanlage, Dauer oder Rendite berechnen.

Schalten Sie inflationsbereinigt, Kostenwirkung (TER), nach Steuern und die Szenarien (konservativ/erwartet/offensiv) hinzu.

Welche Rendite ist realistisch?

Der breite Aktienmarkt hat langfristig rund 5–8 % pro Jahr erzielt; Schweizer Anleger rechnen wegen der starken Frankenwährung und tiefer Inflation oft mit etwas tieferen Nominalwerten. Vergangene Wertentwicklung ist keine Garantie – nutzen Sie die Szenario-Bandbreite. Standardwert: 5,5 %.

Besteuerung von Fonds in der Schweiz

Für Privatanleger sind private Kapitalgewinne steuerfrei – Kursgewinne auf Fonds und ETFs werden also nicht besteuert. Besteuert werden hingegen Dividenden und Zinsen als Einkommen; darauf wird die Verrechnungssteuer von 35 % erhoben, die bei korrekter Deklaration zurückgefordert werden kann. Das Portfolio unterliegt zudem der kantonalen Vermögenssteuer. Die Säule 3a erlaubt steuerlich abziehbare Einzahlungen (max. CHF 7'258 für 2026). Quelle: Eidg. Steuerverwaltung (ESTV). Da private Kursgewinne steuerfrei sind, zeigt der Modus „nach Steuern" beim Privatvermögen Brutto = Netto.

Wie Kosten die Rendite schmälern

Die Gesamtkostenquote (TER) sowie Depotgebühren werden laufend abgezogen und wirken über den Zinseszins gegen Sie. Vergleichsportale wie moneyland.ch betonen die Nettorendite nach allen Kosten. Statt 0,2 % (ETF) zahlen aktive Fonds oft über 1 % – über Jahrzehnte ein erheblicher Unterschied. Aktivieren Sie die Kostenwirkung.

Säule 3a, Depot und steuerfreie Kursgewinne

Der grosse Vorteil in der Schweiz: private Kapitalgewinne sind steuerfrei, was langfristiges Anlegen begünstigt. Die Säule 3a bietet zusätzlich einen Steuerabzug auf Einzahlungen und ist ideal für die Altersvorsorge. Achten Sie auf die Verrechnungssteuer auf Dividenden (rückforderbar) und die kantonale Vermögenssteuer. Wechseln Sie den Kontotyp, um Privatdepot und Säule 3a zu vergleichen.

Muss ich in der Schweiz Steuern auf Fondsgewinne zahlen?
Für Privatanleger sind Kapitalgewinne (Kursgewinne) auf Fonds und ETFs steuerfrei. Besteuert werden nur Dividenden und Zinsen als Einkommen; darauf wird die Verrechnungssteuer von 35 % erhoben, die bei Deklaration zurückgefordert werden kann. Das Vermögen unterliegt der kantonalen Vermögenssteuer.
Was ist die Verrechnungssteuer?
Die Verrechnungssteuer ist eine Quellensteuer von 35 % auf Dividenden und Zinsen. Sie ist keine endgültige Belastung: Wer die Erträge korrekt in der Steuererklärung deklariert, erhält sie vollständig zurückerstattet.
Lohnt sich die Säule 3a für ETF-Sparen?
Ja. Einzahlungen in die Säule 3a sind bis zum jährlichen Maximum (CHF 7'258 für 2026 bei Angestellten) vom steuerbaren Einkommen abziehbar, und das Kapital wächst steuerbegünstigt. Wechseln Sie den Kontotyp auf „Säule 3a", um den Effekt zu sehen.
Wie funktioniert der Zinseszins beim Sparplan?
Erträge werden wieder angelegt und erwirtschaften selbst Erträge. Der Rechner verzinst monatlich; je länger die Laufzeit, desto grösser der Effekt – bei langen Laufzeiten stammt der grösste Teil des Endkapitals aus den Erträgen.
Einmalanlage oder Sparplan – was ist besser?
Historisch war die sofortige Einmalanlage im Schnitt leicht überlegen, da das Geld länger investiert ist. Der Sparplan glättet den Einstieg und senkt das Risiko, zum Höchststand zu kaufen. Aktivieren Sie „Sparplan vs. Einmalanlage" für einen Vergleich.
Wie viel muss ich monatlich für mein Sparziel anlegen?
Nutzen Sie den Modus „Sparziel", geben Sie den Zielbetrag ein und lassen Sie die nötige monatliche Sparrate berechnen. Der Rechner rechnet bei der gewählten Rendite rückwärts.