Nominierungsformular Preis (Österreich)

Aktualisiert am 11. August 2026

Die Nominierung für einen Preis unterscheidet sich von der Bewerbung dadurch, dass eine dritte Person die nominierte Person vorschlägt, oft ohne deren Wissen oder Mitwirkung. Das bedeutet, dass die personenbezogenen Daten der nominierten Person nicht direkt von ihr erhoben werden, sondern von der nominierenden Person — eine Situation, für die die DSGVO eine eigene Regel vorsieht.

Eine Vorlage, die mechanisch aus einem amerikanischen Muster übersetzt wurde, ignoriert diese Dimension und behandelt die nominierte Person, als hätte sie das Formular selbst ausgefüllt. Diese Vorlage trennt die Angaben der nominierenden Person von denen der nominierten Person und enthält die Pflicht, die nominierte Person zu informieren, wenn die Daten nicht direkt von ihr erhoben wurden.

0 von 9 Feldern ausgefüllt

Tippen Sie im Dokument unten auf ein hervorgehobenes Feld und schreiben Sie direkt hinein.Kostenlos — ohne Anmeldung, ohne Wasserzeichen

Nominierungsformular Preis

Kategorie des Preises:
Datum:

Angaben zur nominierenden Person

Name:
Kontakt:

Angaben zur nominierten Person

Name:
Kontakt:
Organisation:

Begründung

Information der nominierten Person

Da die Daten der nominierten Person nicht direkt von ihr, sondern von der nominierenden Person erhoben wurden, ist der Veranstalter verpflichtet, die nominierte Person über den Zweck der Verarbeitung und die Herkunft der Daten zu informieren. Art und Zeitpunkt der Information: .

Nominierende Person

Datum:

Nominierende Person und nominierte Person trennen

Die Nominierung betrifft zwei unterschiedliche Personen: diejenige, die den Vorschlag einreicht, und diejenige, die vorgeschlagen wird. Ein Formular mit nur einem Feld "Name" verwischt diese Unterscheidung und lässt unklar, welche Kontaktdaten für die Mitteilung des Ergebnisses zu verwenden sind. Diese Vorlage behält getrennte Felder für die Angaben der nominierenden und der nominierten Person bei.

Die nominierte Person informieren, wenn die Daten nicht direkt von ihr erhoben wurden

Erhebt eine Organisation die Daten einer Person nicht direkt von ihr, sondern von einem Dritten, ist sie verpflichtet, die betroffene Person über die Verarbeitung zu informieren, einschließlich der Herkunft der Daten, innerhalb einer angemessenen Frist nach deren Erhebung. Dies unterscheidet sich von dem Fall, dass eine Person ihre Daten selbst in ein Bewerbungsformular einträgt, wo die Information bei der Einreichung erfolgt.

Keine Einwilligung der nominierten Person bei Einreichung verlangen

Da die nominierte Person oft nichts von der Nominierung weiß, kann das Formular von ihr keine Einwilligung verlangen, die sie physisch nicht geben kann. Stattdessen muss der Veranstalter sich um die spätere Information der nominierten Person kümmern, unter Angabe der Rechtsgrundlage und des Zwecks der Verarbeitung.

Eine begründete Rechtfertigung verlangen

Die Begründung der Nominierung muss konkrete, überprüfbare Angaben enthalten, kein allgemeines Lob. Ein strukturiertes Feld, das konkrete Leistungen oder Beiträge verlangt, gibt den Bewertern eine verlässlichere Grundlage als ein freies Textfeld, das beliebige Länge und beliebigen Inhalt akzeptiert.

Klären, ob die nominierte Person von der Nominierung erfährt

Manche Preisprogramme halten Nominierungen bis zur Bekanntgabe des Ergebnisses vertraulich, andere informieren die nominierte Person sofort. Der Hinweis im Formular auf die gewählte Vorgehensweise verhindert ein Missverständnis zwischen nominierender und nominierter Person darüber, wann und wie sie von der Nominierung erfahren.

Abschnitt für Abschnitt

Angaben zur nominierenden Person
Name und Kontaktdaten der Person, die die Nominierung einreicht.
Angaben zur nominierten Person
Name, Kontaktdaten und Organisation, sofern bekannt.
Kategorie und Begründung
Gibt die Kategorie an und verlangt eine begründete Rechtfertigung.
Information der nominierten Person
Hält fest, wie und wann die nominierte Person über die Datenverarbeitung informiert wird.

So füllen Sie das Formular aus

  1. Nominierende Person angeben. Tragen Sie Name und Kontaktdaten der nominierenden Person ein.
  2. Nominierte Person angeben. Tragen Sie Name, Kontaktdaten und Organisation der nominierten Person ein, sofern bekannt.
  3. Nominierung begründen. Beschreiben Sie konkrete, überprüfbare Leistungen oder Beiträge.
  4. Art der Information festhalten. Geben Sie an, wie und wann die nominierte Person über die Datenverarbeitung informiert wird.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich bei Einreichung der Nominierung die Einwilligung der nominierten Person einholen?

Nein, da die nominierte Person zu diesem Zeitpunkt oft nichts von der Nominierung weiß. Der Veranstalter muss sich später um ihre Information kümmern.

Was muss die spätere Information der nominierten Person enthalten?

Den Zweck der Verarbeitung, die Rechtsgrundlage und den Hinweis, dass die Daten von der nominierenden Person stammen, nicht von der nominierten Person selbst.

Warum braucht es getrennte Felder für die nominierende und die nominierte Person?

Weil es sich um zwei unterschiedliche Personen handelt, und deren Zusammenlegung unklar lässt, welche Kontaktdaten für die Mitteilung des Ergebnisses zu verwenden sind.

Wie konkret muss die Begründung der Nominierung sein?

Es ist sinnvoll, konkrete, überprüfbare Angaben zu verlangen, kein allgemeines Lob, um den Bewertern eine verlässlichere Grundlage zu geben.

Erfährt die nominierte Person von der Nominierung?

Das hängt vom Preisprogramm ab. Manche halten Nominierungen bis zum Ergebnis vertraulich, andere informieren sofort — es ist sinnvoll, dass das Formular die gewählte Vorgehensweise angibt.

Ähnliche Vorlagen

Rechtlicher Hinweis

Diese Vorlage und dieser Leitfaden dienen nur der allgemeinen Information. Sie stellen keine Rechtsberatung dar und wurden nicht anwaltlich geprüft. Prüfen Sie die aktuellen Regeln zum Schutz personenbezogener Daten, bevor Sie dieses Dokument verwenden.