Artikelnummer-Generator (SKU-Generator)

Erstellen Sie in Sekunden einheitliche Artikelnummern (SKUs) für Ihren gesamten Katalog — Varianten-Matrix, Präfixe, fortlaufende Nummern, CSV/Excel-Export. 100 % kostenlos, ohne Anmeldung, alles bleibt im Browser.

Produkt-Attribute

Bauen Sie Ihre Artikelnummer aus geordneten Segmenten auf — Kategorie, Marke, Größe, Farbe oder beliebige eigene Felder.

Mehrere Werte durch Kommas trennen, um alle Kombinationen auf einmal zu erzeugen (Massen-Modus).

Format der Artikelnummer

0 = unbegrenzt. Amazon erlaubt bis zu 40 Zeichen.

Live-Vorschau

SHOP-T-S-S-BLA-00118 Zeichen12 Kombinationen
Mischt den Buchstaben O und die Ziffer 0 — auf Etiketten leicht zu verwechseln

Erzeugte Artikelnummern (12)

T-ShirtSBlauSHOP-T-S-S-BLA-001
T-ShirtSRotSHOP-T-S-S-ROT-002
T-ShirtMBlauSHOP-T-S-M-BLA-003
T-ShirtMRotSHOP-T-S-M-ROT-004
T-ShirtLBlauSHOP-T-S-L-BLA-005
T-ShirtLRotSHOP-T-S-L-ROT-006
PulloverSBlauSHOP-PUL-S-BLA-007
PulloverSRotSHOP-PUL-S-ROT-008
PulloverMBlauSHOP-PUL-M-BLA-009
PulloverMRotSHOP-PUL-M-ROT-010
PulloverLBlauSHOP-PUL-L-BLA-011
PulloverLRotSHOP-PUL-L-ROT-012

Gespeicherte Schemata

Speichern Sie Ihr Nummernschema in diesem Browser und laden Sie es beim nächsten Wareneingang — nichts wird hochgeladen.

100 % kostenlos · Ohne Anmeldung · Unbegrenzt nutzbar · Alles läuft im Browser — Ihre Produktdaten verlassen nie Ihr Gerät.

Artikelnummern erklärt: So bauen Sie ein System, das mitwächst

Eine Artikelnummer (SKU, Stock Keeping Unit) ist ein interner alphanumerischer Code, den Sie einem Produkt zuweisen, um es zu identifizieren, zu verfolgen und nachzubestellen — unabhängig von Hersteller-EAN oder Marktplatz-ID. Steht "ART-8842-BLA-M" auf einem Kommissionierzettel, weiß ein Lagermitarbeiter in Wien sofort, welches Produkt, welche Farbe und welche Größe er greifen soll, ohne im Katalog nachzuschlagen. Eine gute Artikelnummer ist eine komprimierte Produktbeschreibung, die Mensch und Tabellenkalkulation gleichermaßen lesen können.

Dieser kostenlose Generator geht deutlich über die Einzel-Tools hinaus, die diesen Markt bisher dominieren (Zoho Inventory, MRPeasy, Sellcademy): Erstellen Sie eine echte Varianten-Matrix über Kategorie, Größe, Farbe und beliebige weitere Attribute, fügen Sie Präfixe, Suffixe und fortlaufende Nummern mit führenden Nullen hinzu, erkennen Sie Duplikate automatisch, werden Sie vor Zeichen gewarnt, die Marktplatz-Importe stören, und exportieren Sie das gesamte Set direkt nach CSV oder Excel. Alles läuft im Browser — kein Server, keine Anmeldung, keine Begrenzung.

Was ist eine Artikelnummer (SKU) genau?

Eine Stock Keeping Unit ist die kleinste Einheit eines Produkts, die Sie separat im Bestand führen. Verkaufen Sie einen Hoodie in drei Größen und zwei Farben, sind das sechs Artikelnummern, nicht eine — jede Kombination braucht ihren eigenen Code, weil jede unabhängig bestellt, gelagert und verkauft wird. Die Artikelnummer ist rein intern: Anders als bei einer EAN prüft keine externe Stelle sie auf Eindeutigkeit. Sie können das Format frei wählen, solange es innerhalb Ihres eigenen Katalogs konsistent und eindeutig bleibt.

Die meisten österreichischen Händler bauen eine Artikelnummer aus drei bis fünf kurzen Segmenten auf — Kategorie, Marke oder Lieferant, ein Größen- oder Variantencode, ein Farbcode und manchmal eine fortlaufende Nummer —, verbunden durch Bindestriche. Das Ergebnis liegt meist zwischen 6 und 15 Zeichen: lang genug, um aussagekräftig zu sein, kurz genug, um auf einem Regaletikett oder Lieferschein auf einen Blick lesbar zu sein.

SKU vs. EAN, UPC, GTIN, Serien- und Chargennummer

Diese Begriffe werden ständig durcheinandergebracht, und die Verwechslung führt zu echten Fehlern in der Bestandsführung — daher lohnt sich Präzision. Eine EAN (Teil der übergeordneten GTIN-Familie) ist eine weltweit eindeutige Barcode-Nummer, die über GS1 Austria vergeben wird. Sie identifiziert ein Produkt bei jedem Händler weltweit. Man kann sie sich nicht selbst ausdenken; GS1 lizenziert Firmenpräfixe, und Sie vergeben Nummern innerhalb Ihres eigenen Blocks.

Die Artikelnummer hat davon nichts. Sie erfinden sie selbst, sie muss nur innerhalb Ihrer eigenen Systeme eindeutig sein, und sie kann (und sollte oft) Informationen enthalten, die die EAN nie abbilden wird — von welchem Lieferanten Sie eingekauft haben, zu welcher Saison das Produkt gehört, oder wo es in Ihrer eigenen Kategoriestruktur steht. Amazon und eBay nennen Ihre Artikelnummer "Verkäufer-SKU" bzw. "Interne Bezeichnung" genau deshalb, weil Sie sie selbst definieren — zusätzlich zur eigenen Angebots-ID und einer eventuell vorhandenen EAN.

Seriennummern sind wieder etwas anderes: Sie identifizieren eine einzelne Einheit (relevant für Elektronik, Werkzeuge und alles mit Garantie), während eine Chargen- oder Losnummer eine Produktionscharge identifiziert. Eine Artikelnummer steht über beidem — eine SKU kann Tausende Einheiten über viele Chargen und Seriennummern hinweg abdecken.

Schritt für Schritt: Ihr eigenes Artikelnummern-System aufbauen

Praxisbeispiel für einen kleinen österreichischen Modehändler: Kategorie "Hoodie" → HOO, Marke "Nova" → NOV, Größe "Medium" → M, Farbe "Anthrazit" → ANT, ergibt HOO-NOV-M-ANT. Fügen Sie ein zweistelliges Chargen-Suffix hinzu, wenn Sie dieselbe Kombination später bei einem anderen Lieferanten nachbestellen — HOO-NOV-M-ANT-02.

  1. Listen Sie die Attribute auf, die tatsächlich helfen, Ware schnell zu finden. Für die meisten Shops sind das Kategorie, Marke oder Lieferant, Größe und Farbe.
  2. Legen Sie pro Attribut eine Abkürzungsregel fest. "Hoodie" könnte zu "HOO" werden, "Extra Large" zu "XL", und eine Farbliste könnte eine feste eigene Zuordnung nutzen, damit "Anthrazit" immer zu "ANT" wird.
  3. Wählen Sie ein Trennzeichen und bleiben Sie dabei. Ein Bindestrich ist die sicherste universelle Wahl.
  4. Fügen Sie eine fortlaufende Nummer hinzu, falls zwei Produkte sonst kollidieren könnten. Mit führenden Nullen (001, 002…), damit die Codes in einer Tabelle korrekt sortieren.
  5. Legen Sie vor der Generierung eine maximale Länge fest — Marktplatz-Felder haben feste Grenzen (siehe unten).

Best Practices — und die Fehler, die sich später rächen

  • Vermeiden Sie den Buchstaben O zusammen mit der Ziffer 0, ebenso den Buchstaben I oder das kleine l neben der Ziffer 1 — auf einem gedruckten Etikett sind diese kaum zu unterscheiden. Dieser Generator warnt automatisch vor beidem.
  • Beginnen Sie eine Artikelnummer nie mit einer Null. Excel entfernt führende Nullen stillschweigend, sobald eine Zelle als Zahl interpretiert wird.
  • Kodieren Sie keine Informationen, die sich ändern — Einkaufspreis oder Lagerplatz ändern sich unabhängig vom Produkt selbst.
  • Halten Sie das Format im gesamten Katalog identisch.
  • Nur A–Z, 0–9, Bindestriche, Unterstriche und Punkte. Umlaute (ä, ö, ü) und ß gehören nicht in die Artikelnummer selbst.

Marktplatz-spezifische Regeln für österreichische Verkäufer

shöpping.at, der Marktplatz der Österreichischen Post: verlangt eine eindeutige Verkäufer-Artikelnummer je Angebot, getrennt von der EAN — beide Felder werden im Bulk-Upload abgefragt.

Amazon.de Seller Central (für österreichische Verkäufer der übliche Weg für grenzüberschreitenden Verkauf): Das Feld "Verkäufer-SKU" erlaubt bis zu 40 Zeichen, Amazon empfiehlt jedoch dringend, sich auf Buchstaben, Zahlen und Bindestriche zu beschränken.

Da viele österreichische Händler grenzüberschreitend über Amazon.de verkaufen, lohnt es sich, ein einziges Artikelnummern-Schema für alle Kanäle zu pflegen, statt für shöpping.at und Amazon getrennte Systeme zu führen.

Unabhängig von der Plattform bleibt GS1 Austria die zuständige Stelle für die EAN-Seite Ihrer Produktdaten — Artikelnummer und EAN ergänzen sich.

Massen-Workflow: von der Tabellen-Hölle zur sauberen Varianten-Matrix

Der größte Zeitfresser bei der Artikelnummern-Verwaltung ist die einzelne Eingabe von Größen-/Farb-Kombinationen. Führen Sie 4 Größen und 5 Farben über 3 Modelle, sind das 60 Artikelnummern — in diesem Tool in unter einer Minute erledigt, weil "S, M, L, XL" einmal beim Attribut Größe und alle fünf Farbnamen einmal bei Farbe eingegeben automatisch jede Kombination als echte Kreuzprodukt-Matrix erzeugen.

Nach der Generierung lässt sich die Ergebnistabelle nach jeder Spalte sortieren, das gesamte Set kopieren oder nach CSV oder Excel exportieren. Der Excel-Export schreibt jede Artikelnummer als Text, nicht als Zahl, sodass Codes mit führenden Ziffern oder Bindestrichen unverändert importiert werden.

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