Fahrzeugkaufvertrag Vorlage (Schweiz)
Aktualisiert am 13. August 2026
Ein Schweizer Fahrzeugkaufvertrag dient als privater Kaufnachweis und als praktische Grundlage fuer Fahrzeugausweis, Versicherung, Kontrollschilder und gegebenenfalls Import. ch.ch weist beim Verkauf darauf hin, dass der Fahrzeugausweis an den neuen Halter weitergegeben wird, alte Nummernschilder beim bisherigen Halter bleiben und bei Nicht-Ersatz beim Strassenverkehrsamt abgegeben werden.
Diese Vorlage verbindet Kaufpreis, Fahrzeugdaten, Kilometerstand, Zustand, Unterlagen, Besitzuebergang und kantonale Zulassungslogik. Bei Importen kommen Zollanmeldung, Kaufvertrag oder Rechnung, Fahrzeugausweis und Abgaben hinzu.
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Fahrzeugkaufvertrag
von verkauft an von das folgende Fahrzeug: .
1. Kaufpreis und Uebergabe
Der Kaufpreis betraegt . Zahlung, Besitzuebergang und Uebergabezeitpunkt: .
2. Kilometerstand, Zustand und Unterlagen
Kilometerstand bei Uebergabe: . Bekannte Maengel, Unfallschaeden und zugesicherte Eigenschaften: . Uebergebene Dokumente, Schluessel und Zubehoer: .
Bei einem echten Privatverkauf wird die Sachmaengelhaftung soweit rechtlich zulaessig ausgeschlossen. Dieser Ausschluss gilt nicht fuer arglistig verschwiegene Maengel oder ausdrueckliche Garantien.
3. Zulassung und Pflichten nach der Uebergabe
Zulassungs- und Versicherungsabwicklung: . Die Parteien sollten den Vertrag und den Nachweis der Ummeldung, Abmeldung oder Freistellung gemeinsam aufbewahren.
Verkaeufer
Datum:
Kaeufer
Datum:
Kaufvertrag und Fahrzeugausweis zusammen denken
Der Fahrzeugausweis und die Kontrollschilder steuern die Zulassung, aber der Kaufvertrag beweist Preis, Parteien, Zustand und Uebergabe. Beim Verkauf soll der Fahrzeugausweis an den neuen Halter gehen, waehrend die Schilder beim bisherigen Halter bleiben.
Die Vorlage listet Fahrzeugausweis, Schluessel, Serviceunterlagen, Pruefberichte und Zahlung getrennt auf.
Kantonale Zulassung und Versicherung pruefen
Die Immatrikulation laeuft ueber die kantonalen Strassenverkehrsaemter. Fuer ein neues oder gebrauchtes Fahrzeug braucht es typischerweise Fahrzeugausweis oder Formular 13.20A und einen Versicherungsnachweis.
Der Vertrag sollte daher festhalten, ob das Fahrzeug sofort eingelöst werden kann, ob Schilder zurueckgegeben werden und wer welchen Nachweis beschafft.
Importe brauchen mehr als den privaten Vertrag
Bei Fahrzeugimport in die Schweiz verlangt das BAZG unter anderem Zollanmeldung und Begleitpapiere wie Rechnung oder Kaufvertrag, Fahrzeugausweis oder Zulassungsschein und Identitaetsnachweis. Einfuhrabgaben und MWST koennen anfallen.
Die Vorlage hat ein Feld fuer Import- und Zollreferenzen, ersetzt diese Verfahren aber nicht.
Zustand, Kilometer und Maengel konkret beschreiben
Ein Schweizer Occasionsverkauf sollte Kilometerstand, Unfallfreiheit oder bekannte Schaeden, Servicehistorie, Zusagen und Ausschluesse konkret dokumentieren. Je klarer der Vertrag, desto weniger Raum fuer spaetere Diskussion.
Bei professionellem Verkauf an Verbraucher bleiben zusaetzliche Informations- und Gewaehrleistungsfragen moeglich; die Vorlage kennzeichnet diese Konstellation.
Nachweise nach dem Verkauf aufbewahren
Bewahren Sie den unterschriebenen Vertrag zusammen mit Zahlungsnachweis, Nachrichten, Fotos, Fahrzeugpapieren, Schluesseln und Nachweis der Ummeldung, Abmeldung oder Freistellung auf. Diese Kombination ist staerker als eine kurze allgemeine Verkaufsformel.
Handelt eine Partei gewerblich, gehoeren Pflichtinformationen, Garantie, Rechnung, Lieferdatum und Reklamationsverfahren in eine passende professionelle Dokumentation. Die Privatverkaufslogik darf dann nicht einfach uebernommen werden.
Pruefung vor der Unterschrift
Vergleichen Sie VIN, Kennzeichen, Kilometerstand und Verkaeufername mit den Fahrzeugunterlagen. Notieren Sie sichtbare Schaeden, bekannte Maengel, fehlendes Zubehoer und fehlende Unterlagen, bevor der Restkaufpreis gezahlt wird.
Geben Sie das Fahrzeug nicht frei, bevor Versicherung, Schilder, Zulassung, Ummeldung oder Behoerdenmitteilung geklaert sind. Der private Vertrag beweist den Kauf, aber die lokale Registrierung entscheidet oft, wann Verantwortung praktisch endet.
Empfohlene Verkaufsreihenfolge
Besichtigen Sie das Fahrzeug vor der Unterschrift, machen Sie Fotos, vergleichen Sie VIN und Kilometerstand mit den Papieren und unterschreiben Sie erst, wenn Zahlung und Zulassungs- oder Freistellungsschritt vorbereitet sind. Die Uebergabe von Fahrzeug, Schluesseln und Unterlagen sollte mit Datum und Uhrzeit dokumentiert werden.
Schliessen Sie nach der Uebergabe sofort die lokale Formalitaet ab: Ummeldung, Abmeldung, Freistellung, Versicherung oder Behoerdenmitteilung. Der Kaufvertrag ist ein starker Nachweis, beendet aber nicht automatisch Verwaltungs- oder Versicherungspflichten.
Was in der Vorlage angepasst werden muss
Passen Sie die Felder an, wenn Leasing, Finanzierung, Pfandrecht, Import, Oldtimer, Umbau, Unfallschaden, Firmenfahrzeug oder wertvolles Zubehoer eine Rolle spielt. Jeder dieser Faelle veraendert die benoetigten Unterlagen und die Risikoverteilung.
Wird eine Garantie gegeben, beschreiben Sie Garantiegeber, Umfang, Dauer, Ausschluesse und Reklamationsweg. Gibt es im Privatverkauf keine Garantie, darf die Formulierung nicht wie eine zugesicherte Beschaffenheit klingen.
Letzte Dossierpruefung fuer beide Seiten
Vor Uebergabe sollte der Kaeufer genug Unterlagen haben, um das Fahrzeug nach lokalem Verfahren zu versichern, anzumelden oder umzuschreiben. Der Verkaeufer sollte Zahlungsnachweis und, soweit vorgesehen, Nachweis der administrativen Entlastung besitzen.
Fehlt ein Dokument, schreiben Sie in den Vertrag, wer es bis wann nachliefert. Ein fehlendes Papier ohne klare Regel wird schnell zum Streit ueber Preis, Lieferung oder Nutzbarkeit des Fahrzeugs.
Warum der Vertrag lokal bleibt
Ein Fahrzeugverkauf wirkt ueberall aehnlich, aber lokale Unterlagen unterscheiden sich stark: Fahrzeugausweis, Zulassungsbescheinigung, Pruefbericht, Kilometerbeleg, Freistellung, Behoerdenmitteilung, Versicherung, Schilder und Importpapiere haben nicht ueberall denselben Namen oder dieselbe Wirkung.
Die Vorlage vermeidet deshalb die Falle einer universellen Quittung. Sie erzeugt einen klaren privaten Vertrag und haelt amtliche Registrierungsnachweise sowie notwendige Folgeschritte getrennt. Diese Trennung schuetzt den Verkaeufer und gibt dem Kaeufer ein dossierfaehiges Dokument.
Sonderfaelle vor Zahlung klaeren
Pruefen Sie vor Zahlung, ob das Fahrzeug importiert, finanziert, verpfändet, auslaendisch zugelassen, von einem Unternehmen verkauft, gewerblich genutzt oder technisch veraendert wurde. Solche Faelle koennen Rechnung, Zustimmung des Finanzierers, Zollpapier, zusaetzliche Pruefung oder Abmelde- bzw. Exportnachweis verlangen.
Verspricht der Verkaeufer ein Dokument spaeter nachzureichen, muss der Vertrag sagen, welches Dokument, bis wann und was passiert, wenn es fehlt. Ohne diese Regel kann der Kaeufer ein bezahltes Fahrzeug haben, das schwer anzumelden, zu versichern oder weiterzuverkaufen ist, und der Verkaeufer verliert oft den klaren Nachweis der vereinbarten Nachlieferung.
Klausel-fuer-Klausel-Leitfaden
- Parteien
- Identifiziert Kaeufer und Verkaeufer, damit der Vertrag als Verkaufsnachweis taugt.
- Fahrzeug
- Erfasst VIN, Kennzeichen, Modell, Kilometerstand und Erstzulassung.
- Kaufpreis und Zahlung
- Regelt Preis, Anzahlung, Restzahlung, Zahlungsdatum und Uebergabezeitpunkt.
- Zustand und Maengel
- Dokumentiert bekannte Maengel, Unfallschaeden, Garantien und Zusicherungen.
- Uebergebene Unterlagen
- Listet Fahrzeugpapiere, Pruefunterlagen, Schluessel, Zahlungs- und Verwaltungsnachweise.
- Zulassung nach Verkauf
- Stellt klar, dass Ummeldung, Abmeldung oder Behoerdenmitteilung getrennt vom Vertrag bleibt.
Schweizer Fahrzeugverkauf-Checkliste
Pruefen Sie diese Punkte vor Uebergabe und Immatrikulation.
Fahrzeugausweis und Schilder richtig handhaben
ch.ch erklaert, dass der Fahrzeugausweis an den neuen Halter geht, alte Nummernschilder beim bisherigen Halter bleiben und gegebenenfalls zurueckgegeben werden.
ch.ch - Fahrzeug einloesen / verkaufenImmatrikulationsunterlagen pruefen
TCS nennt fuer die Immatrikulation unter anderem Identitaetsausweis, Versicherungsnachweis und Fahrzeugausweis oder Formular 13.20A.
TCS - Immatrikulation eines FahrzeugsImportpapiere getrennt halten
BAZG nennt bei Fahrzeugimport Rechnung oder Kaufvertrag, Fahrzeugausweis oder Zulassungsschein, Identitaetsnachweis und Zollanmeldung als Begleitpapiere.
BAZG - Fahrzeuge definitiv einfuehrenKilometerstand und Maengel konkret notieren
Unfallschaeden, Servicehistorie, Reifen, Schluessel und Zusicherungen sollten nicht im Kleingedruckten verschwinden.
Versicherung vor Nutzung sicherstellen
Ohne passenden Versicherungsnachweis und Zulassung sollte das Fahrzeug nicht einfach im Verkehr verwendet werden.
So fuellen Sie den Schweizer Fahrzeugkaufvertrag aus
- Parteien und Fahrzeug erfassen. Name, Adresse, VIN, Fahrzeugausweis, Kennzeichen, Kilometerstand und Preis eintragen.
- Unterlagen listen. Fahrzeugausweis, Formular 13.20A, Serviceheft, Pruefberichte, Schluessel und Importpapiere markieren.
- Zahlung und Besitzuebergang regeln. Preis, Zahlungsart, Datum, Uhrzeit und Uebergabeort notieren.
- Schilder und Versicherung klaeren. Festhalten, wer Schilder behaelt, einloest oder zurueckgibt und wann Versicherungsnachweis vorliegt.
- Import oder Kantonswechsel pruefen. Bei Import oder Kantonswechsel vorher Strassenverkehrsamt und Zollanforderungen pruefen.
Haeufige Fragen
Brauche ich in der Schweiz einen schriftlichen Fahrzeugkaufvertrag?
Er ist sehr zu empfehlen, weil er Preis, Eigentumsgrundlage, Zustand, Kilometerstand und uebergebene Unterlagen beweist.
Wer bekommt den Fahrzeugausweis?
Beim Verkauf gibt der bisherige Halter den Fahrzeugausweis an den neuen Halter weiter. Nummernschilder bleiben grundsaetzlich beim bisherigen Halter.
Was ist bei Importen anders?
Importe brauchen Zollanmeldung und Begleitpapiere wie Kaufvertrag oder Rechnung, Fahrzeugausweis und Identitaetsnachweis. Abgaben koennen anfallen.
Kann der Kaeufer sofort fahren?
Nur wenn Zulassung, Versicherung und kantonale Anforderungen passen. Das sollte vor Uebergabe geklaert werden.
Sollte ein Mangel im Vertrag stehen?
Ja. Bekannte Maengel, Unfallschaeden und Zusicherungen sollten konkret notiert werden.
Ersetzt der Vertrag die Immatrikulation?
Nein. Der Vertrag ist Kaufnachweis; die Immatrikulation erfolgt beim kantonalen Strassenverkehrsamt.
Ähnliche Vorlagen
Rechtlicher Hinweis
Diese Schweizer Vorlage ist allgemeine Information und keine Rechts-, Zoll-, Steuer-, Versicherungs- oder Zulassungsberatung.


