Speisekarte erstellen

Erstellen Sie Ihre Speisekarte direkt im Browser und laden Sie sie als druckfertige PDF herunter. Sie haben schon eine gedruckte Karte? Fotografieren Sie sie einfach ab — Gerichte, Beschreibungen und Preise werden ausgelesen, sodass eine Preisanpassung Minuten statt eines ganzen Nachmittags dauert.

Alles läuft auf Ihrem eigenen Gerät. Das Foto Ihrer Karte wird nicht hochgeladen, es gibt keine Anmeldung und kein Wasserzeichen.

  • Bestehende Karte abfotografieren — Gerichte und Preise werden erkannt
  • Ihr Foto verlässt Ihr Gerät nicht
  • Druckfertige PDF mit echtem, markierbarem Text
  • Allergenkennzeichnung mit Fußnoten 1–14

Speisekarte abfotografieren

Das Foto Ihrer Speisekarte wird direkt in Ihrem Browser ausgewertet und nirgendwohin übertragen.

Fotos bleiben auf Ihrem Gerät100 % kostenlosOhne Anmeldung
Übliche FormateA4 (210 × 297 mm), A5 (148 × 210 mm), DL (99 × 210 mm)
Allergene14 Hauptallergene kennzeichnungspflichtig, üblich als Fußnoten 1–14
PreisangabenEndpreise inklusive Umsatzsteuer und Bedienung (PAngV)
UmsatzsteuerSpeisen 7 %, Getränke 19 %

Speisekarten-Vorlagen

Vorlage auswählen, Gerichte und Preise eintragen, druckfertige PDF herunterladen. Alle Vorlagen sind direkt im Browser bearbeitbar — nichts zu installieren, keine Anmeldung.

Wie Sie eine Speisekarte gestalten, die sich auch drucken lässt

Eine Speisekarte muss etwas leisten, was ein Bildschirm nie leisten muss: Sie muss auf Armlänge lesbar sein, im Licht Ihres Gastraums, nachdem vierhundert Gäste sie angefasst haben. Die Entscheidungen, auf die es ankommt, fallen vor der Wahl des Designs — das Format, die Zahl der Preisspalten und die Frage, was auf dem Blatt rechtlich hingehört.

Mit der Karte anfangen, die Sie schon drucken

Wenn Sie eine gedruckte Karte haben, fotografieren Sie sie, statt sie abzuschreiben. Gerichte, Beschreibungen und Preise werden von der Seite gelesen und landen in einer Liste, die Sie vor der Designwahl korrigieren. Das Abtippen einer Karte mit hundert Positionen ist der Punkt, an dem Preisanpassungen üblicherweise scheitern.

Legen Sie das Blatt flach, füllen Sie den Bildausschnitt und fotografieren Sie in gleichmäßigem Licht. Eine von einer Seite beleuchtete Seite verliert die gegenüberliegende Spalte.

  • Ein Foto pro Seite; die zweite Seite separat einlesen
  • Markierte Zeilen vor dem Weitergehen prüfen — zuerst die Preise
  • Seltsame Zahlen sind meist ein Lichtproblem, kein Erkennungsproblem

Das Format vor dem Design festlegen

Auf A4 sind etwa vierzig Zeilen gut lesbar. Wer darüber hinausgeht, verkleinert die Schrift — und wird nicht mehr gelesen. Bei langen Karten ist ein einmal gefaltetes A3 die bessere Wahl als A4 in 8 Punkt.

Bei kurzen Karten wirkt A5 gewollt statt spärlich, und ein Nachdruck kostet weniger, wenn sich ein Preis ändert. Für Tischaufsteller ist DL das übliche Maß.

  • A4 — die einzelne Speisenkarte
  • A5 — kurze Listen, Tischkarten, Frühstück
  • DL — schmaler Tischaufsteller
  • A3 gefaltet — lange Karten, die nicht kleiner gesetzt werden sollen

Beschreibungen, die den Platz wert sind

Eine Beschreibung beantwortet die eine Frage, die der Name offenlässt. Beim Zwiebelrostbraten muss klar sein, was dazu kommt; beim Obatzda, worauf er serviert wird. Alles andere ist Dekoration und kostet eine Zeile.

Halten Sie Beschreibungen möglichst einzeilig. Bei vier oder fünf Hausgerichten dürfen es zwei Zeilen sein — eine Karte, auf der jede Position zweizeilig läuft, wirkt als Wand, und Gäste lesen nur das obere Drittel.

Allergene kennzeichnen, ohne die Karte umzubauen

Bei unverpackt abgegebenen Speisen sind die vierzehn Hauptallergene kennzeichnungspflichtig. In Deutschland ist die schriftliche Form der Regelfall, und die übliche Umsetzung sind Fußnoten mit den Ziffern 1 bis 14 hinter dem Gericht plus eine Legende.

Setzen Sie die Ziffern direkt hinter den Namen, nicht in die Beschreibung — sonst wandern sie beim Umbruch. Die Legende gehört auf die letzte Seite, nicht zwischen die Gänge.

Ein Hinweis für Karten, die auch in Österreich oder der Schweiz verwendet werden: Österreich kennzeichnet mit den Buchstaben A bis R statt mit Ziffern, und in der Schweiz darf die schriftliche Deklaration entfallen, wenn ein sichtbarer Hinweis auf mündliche Auskunft verweist. Eine deutsche Karte lässt sich dort nicht unverändert übernehmen.

  • Ziffern 1–14 hinter dem Gerichtsnamen
  • Legende auf der letzten Seite
  • Österreich: Buchstaben A–R. Schweiz: Hinweis statt Legende möglich

In den Druck geben

Exportieren Sie die PDF, nicht ein Bild. Der Text bleibt echter Text — die Druckerei kann ihn prüfen, und Sie können später nachsehen, was Sie für das Schnitzel verlangt haben.

Beim Laminieren gehen an jeder Kante ein bis zwei Millimeter verloren. Preise sollten deshalb nicht zu nah an den Anschnitt rücken.

Häufige Fragen aus der Gastronomie

Was in Deutschland auf der Karte verlangt ist

Vierzehn Hauptallergene, in der Regel schriftlich

Für unverpackt abgegebene Lebensmittel besteht eine Informationspflicht über die vierzehn Hauptallergene. Die deutsche Umsetzung sieht die schriftliche Information als Regelfall vor; in der Praxis werden dafür Fußnoten mit den Ziffern 1 bis 14 hinter dem Gericht und eine Legende verwendet.

Source · Checked 2026-08-17

Speisen 7 Prozent, Getränke 19 Prozent

Auf Speisen gilt seit dem 1. Januar 2026 dauerhaft der ermäßigte Satz von 7 Prozent; die frühere Unterscheidung zwischen Verzehr im Haus und Mitnahme ist damit entfallen. Auf Getränke gilt weiterhin der Regelsatz von 19 Prozent.

Source · Checked 2026-08-17

Endpreise inklusive Umsatzsteuer und Bedienung

Anzugeben sind die Preise, die der Gast tatsächlich zu zahlen hat, einschließlich Umsatzsteuer und Bedienung. Pflichtzuschläge müssen vor der Bestellung erkennbar sein.

Source · Checked 2026-08-17

A4, A5 und DL

Übliche Formate sind A4 (210 × 297 mm), A5 (148 × 210 mm) und DL (99 × 210 mm) für Tischaufsteller; lange Karten werden häufig als einmal gefaltetes A3 gedruckt.

Checked 2026-08-17