Briefvorlagen für Ihr Schweizer Unternehmen
Wählen Sie eine Vorlage und passen Sie sie direkt im Browser an – im A4-Format, mit Sichtfenster links oder rechts wählbar für ein Schweizer C5-Couvert. Kein Konto nötig: Export als PDF oder Word in Sekunden, mit Platz für Ihre UID-Nummer.
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- Coral Diagonal
- Slate Ribbon
- Azure Swoosh
- Emerald Arc
- Teal Crest
- Stone Side
- Mono Circle
Briefvorlage Schweiz: rechtssicher, C5-tauglich, sofort einsatzbereit
Eine Schweizer Firma braucht keinen deutschen oder allgemein europäischen Briefkopf – sie braucht einen, der auf ein Schweizer C5-Couvert passt, die Pflichtangaben nach Obligationenrecht enthält und konsequent ohne ß geschrieben ist. Genau das liefert dieser Editor: Sie wählen eine Vorlage, tragen Firma, UID und Adresse ein und laden das fertige PDF oder Word-Dokument in wenigen Sekunden herunter – ohne Konto, ohne Wasserzeichen.
Die meisten kostenlosen Vorlagen, die bei einer Suche nach «Briefvorlage Schweiz» auftauchen, sind einzelne Word-Dateien: eine für das Sichtfenster links, eine zweite für rechts, gelegentlich noch mit Berufung auf die deutsche DIN 5008 und mit einem ß, das es im Schweizer Schriftdeutsch gar nicht gibt. Unser Editor macht daraus einen einzigen Umschalter – links oder rechts, live im Browser, mit Vorschau auf das Fenster Ihres Couverts, bevor Sie drucken.
Pflichtangaben nach Art. 954a OR – was wirklich vorgeschrieben ist
Das Obligationenrecht regelt in Art. 954a, was auf Geschäftskorrespondenz stehen muss: die im Handelsregister eingetragene Firma – vollständig und unverändert, inklusive Rechtsformzusatz wie AG, GmbH oder Sàrl. Ein Logo oder eine Kurzbezeichnung dürfen zusätzlich erscheinen, ersetzen die eingetragene Firma aber nie. Wer nur ein Logo auf den Briefkopf setzt und die eingetragene Firma weglässt, verstösst gegen diese Pflicht – im Ernstfall sogar strafrechtlich relevant nach Art. 326ter StGB.
Für Einzelfirmen greift die Pflicht ab einem Jahresumsatz von CHF 100'000, ab dem auch die Eintragung ins Handelsregister obligatorisch wird. AG und GmbH trifft die Pflicht dagegen immer, ohne Schwellenwert, ab der Gründung.
Zusätzlich zur Firma gehört auf ein professionelles Schweizer Geschäftspapier die UID-Nummer im Format CHE-123.456.789. Ist Ihr Unternehmen im Mehrwertsteuerregister eingetragen (obligatorisch ab CHF 100'000 Umsatz), ergänzen Sie den Zusatz MWST – ist sie das nicht, bleibt die UID ohne Zusatz stehen. Beide Fälle sind im Editor als getrennte Felder hinterlegt, damit nie ein MWST-Status erscheint, den Sie gar nicht haben.
Warum eine deutsche Vorlage in der Schweiz nicht passt
Deutschland und die Schweiz teilen die Sprache, aber nicht die Papierform. Deutschland adressiert nach DIN 5008 in ein DIN-lang-Couvert, das A4-Blatt wird dafür zweimal gefaltet (Wickelfalz), das Fenster sitzt links und ist eng bemessen. Die Schweiz verschickt Geschäftspost dagegen überwiegend im C5-Format – laut Post und Couvertherstellern das in der Schweiz meistverwendete Geschäftsformat –, für das ein A4-Blatt nur einmal gefaltet wird. Ein DIN-5008-Briefkopf, unverändert auf ein Schweizer C5-Couvert gedruckt, landet deshalb nicht dort, wo er sitzen müsste: Falz und Fensterposition passen zu einem anderen Umschlag.
Der zweite, oft übersehene Punkt: Die Schweiz hat für das Geschäftspapier eine eigene, lebendige Norm – SN 10130 «Geschäftsbrief», herausgegeben von der SNV. Auffällig viele Schweizer Vorlagen im Netz zitieren noch die Bezeichnung «SN 010130» mit führender Null – das ist die alte Nummerierung, deren letzte Ausgabe bereits Ende 2016 zurückgezogen wurde. Wer heute noch «SN 010130» als aktuelle Referenz nennt, beruft sich auf eine seit Jahren ungültige Fassung.
Weil SN 10130 eine kostenpflichtige Norm ist und ihre Feinmasse nicht frei zugänglich sind, richten wir unsere Vorlage nicht nach einer bezahlpflichtigen Normschrift aus, sondern funktional nach der Fensterposition, wie sie die Schweizerische Post für C5-Sichtfenstercouverts selbst spezifiziert – wählbar links oder rechts, je nach Couvert-Variante, beide bei Schweizer Druckereien gängig. Drittens: ß existiert im Schweizer Standarddeutsch nicht. «Strasse» statt «Straße», «Grüsse» statt «Grüße» – jede unserer deutschsprachigen Vorlagen ist konsequent in Schweizer Rechtschreibung verfasst, inklusive des Schweizer Zahlenformats (CHF 1'250.00 mit Apostroph als Tausendertrennzeichen statt Punkt).
Mehr als ein Word-Download
Die derzeit rankenden Schweizer Anbieter liefern eine .docx-Datei: eine Vorlage für das linke, eine zweite für das rechte Sichtfenster, zum Herunterladen und Selbst-Ausfüllen in Microsoft Word. Wer kein Word besitzt – auf dem Mac, unter Linux, am Chromebook oder am Telefon – muss zuerst ein Programm besorgen, bevor er überhaupt anfangen kann, und jede Abweichung in LibreOffice oder Google Docs verschiebt die exakte Position des Adressfelds.
Unser Editor läuft vollständig im Browser: Sichtfenster links oder rechts ist ein Umschalter, keine zweite Datei. Sie sehen die Fensterposition sofort in der Vorschau, bevor Sie drucken. Export als PDF oder Word, ohne Konto, ohne Wasserzeichen, ohne Zeitlimit.
Globale Anbieter wie Canva haben für die Schweiz gar keine eigene Version im Programm – wer aus Zürich oder Bern nach einem Briefkopf sucht, landet auf der deutschen Canva-Seite, mit deutscher Rechtschreibung und deutschem Norm-Bezug. Ein lokales Grafik- oder Druckbüro löst das Problem zwar zuverlässig, kostet aber Zeit und einen Auftrag für etwas, das dieser Editor in einer Minute kostenlos erledigt.


