Währungsrechner

Franken Euro Kurs heute

1 CHF = 11.9875 SEK
11.9875

Täglich aktualisiert · 2026-06-24 · Die angezeigten Kurse basieren auf dem EZB-Referenzkurs und dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie entsprechen nicht den Kursen von Banken oder Wechselstuben. Für offizielle Referenzkurse beachten Sie die SNB-Tageskurse. Invoice24 ist kein Finanzdienstleister.

CHF/SEK rate history

ECB mid-market rate · daily closes

🇨🇭 CHF 🇸🇪 SEK

🇨🇭 CHF🇸🇪 SEK
CHF1.00kr11.99
CHF5.00kr59.94
CHF10.00kr119.88
CHF25.00kr299.69
CHF50.00kr599.38
CHF100.00kr1'198.75
CHF250.00kr2'996.88
CHF500.00kr5'993.77
CHF1'000.00kr11'987.53
CHF5'000.00kr59'937.67

🇸🇪 SEK🇨🇭 CHF

🇸🇪 SEK🇨🇭 CHF
kr1.00CHF0.08
kr5.00CHF0.42
kr10.00CHF0.83
kr25.00CHF2.09
kr50.00CHF4.17
kr100.00CHF8.34
kr250.00CHF20.85
kr500.00CHF41.71
kr1'000.00CHF83.42
kr5'000.00CHF417.10

Dieser Währungsrechner zeigt den EZB-Referenzkurs — denselben Kurs, den Sie auf Reuters oder Google Finance finden. Es ist der fairste verfügbare Referenzwert: der Mittelkurs zwischen Kauf- und Verkaufskurs auf dem Interbankenmarkt. Banken, Wechselstuben und Überweisungsdienste rechnen darauf ihre Marge. Ohne Anmeldung, ohne App, ohne versteckte Gebühren.

Franken Euro Kurs heute — was Sie hier sehen

Der CHF/EUR-Kurs, den dieser Rechner anzeigt, basiert auf dem Interbanken-Mittelkurs. Es ist der Grosshandelspreis, zu dem grosse Finanzinstitutionen Devisen untereinander handeln — ein Kurs, den Privatpersonen nie direkt erhalten.

Jeder Anbieter schlägt auf diesen Kurs eine Marge auf. Diese Differenz ist sein Verdienst und entspricht den tatsächlichen Kosten der Währungsumrechnung:

  • Wechselstube am Flughafen: typischerweise 5–10 % schlechter als der Interbanken-Mittelkurs
  • Bankfiliale: typischerweise 2–4 % schlechter
  • Standardüberweisung ins Ausland: 1–3 %
  • Spezialisierte Anbieter (Wise, Revolut): oft unter 0,5 %

Unser Rechner zeigt den Referenzkurs. Mit dieser Zahl können Sie jedes Angebot objektiv einschätzen.

Der Schweizer Franken als sicherer Hafen — und der SNB-Schock von 2015

Der Schweizer Franken (CHF) gilt seit Jahrzehnten als eine der sichersten Währungen der Welt. In Krisenzeiten — ob Finanzkrise, geopolitische Spannungen oder Pandemie — suchen Investoren Schutz im Franken. Das erklärt, warum CHF/EUR in turbulenten Phasen oft schlagartig steigt: nicht weil die Schweizer Wirtschaft plötzlich besser läuft, sondern weil globale Unsicherheit die Nachfrage nach Franken erhöht.

Der SNB-Schock vom 15. Januar 2015:
Einer der dramatischsten Momente in der modernen Währungsgeschichte ereignete sich an einem Donnerstagmorgen im Januar 2015. Seit September 2011 hatte die Schweizerische Nationalbank (SNB) einen Mindestkurs von 1,20 CHF pro Euro verteidigt — sie verkaufte massenhaft Franken und kaufte Euro, um zu verhindern, dass der Franken zu stark wurde und die Schweizer Exportwirtschaft beschädigte.

Um 10:30 Uhr MEZ gab die SNB ohne Vorwarnung bekannt, den Mindestkurs aufzuheben. Innerhalb von Minuten fiel EUR/CHF von 1,20 auf unter 0,85 — ein Einbruch von über 30 % in Sekunden. Es war der grösste Einzeltagesbewegung einer Hauptwährung seit der Einführung flexibler Wechselkurse.

Die Folgen:
- Tausende von Grenzgängern aus Frankreich, Deutschland und Italien, die Franken verdienten und Euro ausgaben, sahen ihre Kaufkraft über Nacht massiv steigen
- Schweizer Exporteure und Tourismusbranche litten unter dem schlagartig teureren Franken
- Hypothekennehmer in Polen, Ungarn und Kroatien, die CHF-Darlehen aufgenommen hatten, standen plötzlich vor massiv höheren Schuldenlast in Lokalwährung
- Mehrere Devisenmakler weltweit gingen bankrott

Heute gibt es keinen offiziellen SNB-Mindestkurs mehr, aber die SNB greift weiterhin am Devisenmarkt ein, wenn sie den Franken als zu stark oder zu schwach erachtet.

Was bewegt den Franken? Die wichtigsten Einflussfaktoren

SNB-Geldpolitik und Devisenmarktinterventionen: Die SNB ist die wichtigste Institution für den CHF-Kurs. Anders als viele andere Zentralbanken interveniert die SNB aktiv am Devisenmarkt — sie kauft und verkauft Fremdwährungen in grossem Umfang, um extreme Frankenstärke zu dämpfen. Die SNB-Bilanz ist im Verhältnis zum BIP eine der grössten aller Zentralbanken weltweit, gerade wegen dieser Interventionen.

Globale Risikoaversion: Wenn Anleger weltweit nervös werden, kaufen sie Franken. Das bedeutet: CHF/EUR steigt (Franken wird stärker, Euro schwächer) in Krisenzeiten, oft unabhängig von der Schweizer Wirtschaftslage. Diese "Safe-Haven-Funktion" ist einzigartig unter den kleinen Währungen.

Zinsdifferenzial SNB vs. EZB: Wenn die EZB deutlich höhere Zinsen als die SNB anbietet, werden Euro-Anlagen attraktiver, was den Euro gegenüber dem Franken stärkt. Bei niedrigeren EZB-Zinsen ist der Effekt umgekehrt.

Schweizer Wirtschaftsdaten: Handelsbilanz, Inflation (CH-CPI) und BIP-Wachstum beeinflussen den Franken, aber weniger als bei anderen Währungen, weil der Safe-Haven-Effekt oft überlagert.

EUR/CHF für Grenzgänger: Die Schweiz hat über 350.000 Grenzgänger aus Deutschland, Frankreich, Österreich und Italien. Sie verdienen Franken, leben und geben Geld in Euro aus. Für dieses Personenkreis ist EUR/CHF keine abstrakte Finanzkennzahl — es ist ihre monatliche Gehaltsgrösse in Euro.

Geld aus der Schweiz überweisen — Optionen und Kosten

Für Grenzgänger, Expatriates und Unternehmen, die regelmässig Geld zwischen der Schweiz und dem Euro-Raum transferieren, variieren die Kosten erheblich:

Schweizer Grossbanken (UBS, Credit Suisse / UBS, PostFinance): Auslandsüberweisungen kosten typischerweise CHF 5–20 Grundgebühr plus 0,5–2,5 % Währungsaufschlag. PostFinance ist für Überweisungen in den SEPA-Raum oft günstiger als die Grossbanken.

SEPA-Überweisungen aus der Schweiz: Die Schweiz ist kein EU-Mitglied, aber assoziierter SEPA-Teilnehmer. Überweisungen in Euro in EU-Länder sind möglich und oft zu vergleichbaren Konditionen wie innerhalb der EU, aber nicht identisch — die Kosten hängen vom Anbieter ab.

Wise: Bietet den Interbanken-Mittelkurs mit transparenter Kommission, typischerweise unter 1 %. Für Grenzgänger, die monatlich CHF in EUR umwandeln, ist Wise oder ein ähnlicher Anbieter meist deutlich günstiger als die Hausbank.

Spezialisierte Devisenhändler: Für grössere Beträge (ab CHF 5.000–10.000) bieten spezialisierte Devisenhändler wie Ebury oder OFX oft noch engere Spreads als Wise, manchmal mit der Option, Kurse für zukünftige Überweisungen festzulegen (Forward Contracts) — nützlich für Grenzgänger, die ihr monatliches CHF-Gehalt in Euro absichern möchten.

FAQ

Warum ist der Franken so stark?

Der Schweizer Franken profitiert von mehreren strukturellen Faktoren: einer politisch stabilen, wirtschaftlich soliden Schweiz mit geringer Inflation und gesunden Staatsfinanzen; dem Status als globale "Fluchtwährung" in Krisenzeiten; und dem Vertrauen in die SNB als unabhängige, glaubwürdige Zentralbank. Diese Faktoren führen dazu, dass CHF in turbulenten Zeiten automatisch gefragt wird — was seinen Wert langfristig hoch hält.

Was war der SNB-Mindestkurs und warum wurde er aufgehoben?

Von September 2011 bis Januar 2015 verteidigte die SNB einen Mindestkurs von 1,20 CHF pro Euro: Sie kaufte massenhaft Euro und verkaufte Franken, um zu verhindern, dass der Franken stärker wurde. Als die EZB Ende 2014 ein grosses Anleihekaufprogramm (QE) ankündigte, wäre die SNB gezwungen gewesen, unbegrenzt Euro zu kaufen. Am 15. Januar 2015 hob die SNB den Kurs überraschend auf — EUR/CHF fiel innerhalb von Minuten um über 30 % auf unter 0,85.

Welchen Wechselkurs verwendet man für Schweizer Steuererklärungen?

Für die Schweizer Steuererklärung (kantonale und Bundessteuer) sind in der Regel die Jahresdurchschnittskurse der ESTV (Eidgenössische Steuerverwaltung) massgeblich, die jährlich auf der Website der ESTV veröffentlicht werden. Für einzelne Transaktionen (z.B. Wertschriftenverkauf in Fremdwährung) gilt der Kurs am Transaktionsdatum — der SNB-Tageskurs oder der EZB-Referenzkurs sind beide akzeptiert. Bei komplexen Sachverhalten empfehlen wir einen Steuerberater zu konsultieren.

Ich bin Grenzgänger und erhalte meinen Lohn in Franken. Wie kann ich das Wechselkursrisiko reduzieren?

Grenzgänger haben mehrere Möglichkeiten: (1) Monatliche Konvertierung mit einem günstigen Anbieter (Wise, Revolut) zum jeweiligen Tageskurs — einfach, aber mit Kursschwankungsrisiko. (2) Forward Contracts über spezialisierte Devisenhändler: Sie legen heute den Kurs für eine Überweisung in drei oder sechs Monaten fest — nützlich, wenn EUR/CHF aktuell günstig ist. (3) CHF-Konto in der Schweiz halten und nur so viel konvertieren, wie tatsächlich in Euro benötigt wird, um kurzfristige Schwankungen auszusitzen.

Wie oft wird der Kurs in diesem Rechner aktualisiert?

Der Kurs wird täglich auf Basis des EZB-Referenzkurses aktualisiert, der jeden Werktag um ca. 16:00 Uhr MEZ veröffentlicht wird. An Wochenenden und EZB-Feiertagen ändert sich der Kurs nicht. Dieser Rechner zeigt keine Echtzeit-Handelskurse — er ist für informative und planerische Zwecke gedacht.

Kann ich in der Schweiz Euro und Franken gleichzeitig verwenden?

In der Praxis akzeptieren viele Geschäfte, Restaurants und Tankstellen in der Schweiz — besonders in Grenznähe und touristischen Gebieten — Euro als Zahlungsmittel. Das Wechselgeld erhalten Sie jedoch in Franken, oft zu einem ungünstigen Kurs. Der Franken ist die offizielle Währung der Schweiz. Für regelmässige Ausgaben in der Schweiz lohnt es sich, ein Frankenkonto zu haben oder eine Karte ohne Fremdwährungsgebühren zu nutzen.